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Lörick


Zeitwohnen Düsseldorf präsentiert: Lörick

Wohnen direkt am Rheinufer.

Gefragt ist der Stadtteil Lörick mit seiner breiten Rheinfront und den ausgedehnten Wiesen im Deichvorland. Dort gibt es viele gepflegte Wohnanlagen, da trotz der Nähe zur Innenstadt (es sind nur drei Kilometer bis zur City) vielerorts der Eindruck eines ruhigen Niederrhein-Örtchens vorherrscht. Erholung wird hier groß geschrieben. Eine echte Attraktion ist das Freibad Lörick in den Rheinwiesen mitten zwischen alten Bäumen. In der Nachbarschaft des Freibades, am Rand des Erholungsgebietes Lörick, befindet sich der schicke Yachthafen. Im Stadtteil Lörick liegt auch eine der florierenden Nebencities der Stadt, der Seestern - ein Komplex mit Hotel- und Bürohochhäusern.


Lörick hat eine Fläche von 2,66 km² und die Eingemeindung nach Düseldorf fand am 1. April 1909 statt. Der Stadtteil hat in etwa 7.291 Einwohner. Lörick ist linksrheinisch und zählt zum Stadtbezirk 4 Düsseldorfs. Lörick ist charakterisiert durch einen einerseits sehr dörflichen Charakter, andererseits besitzt es dichten Hochhäuser-Bau. Die vielen Büroviertel zeichnen sich stark vom restlichen Dorfcharakter ab.


Geographische Daten

Lage von Lörick Lörick ist direkt am Rheinfluß gelegen und seine Grenzen zu den anderen Stadtteilen sind: Heerdt, Oberkassel, Niederkassel und Büderich. Im Volksmund wird Lörick als "auf der Schäl Sitt" von Düsseldorf gelegen, bezeichnet.


Bebauung von Lörick

Teilweise hat der Stadtteil dörflichen Charakter und Lörick besitzt hauptsächlich Ein- sowie Zweifamilienhäuser gehobenen Baustils. Alt-Lörick, der alte Kern, ist von Dorfcharakter geprägt. Neue Häuserbauten haben sich dem Ortsbild anzupassen.


Erholungsstätte in Lörick

Seestern ist ein großer Bürokomplex, der im totalen Kontrast zum Rest des Stadtteils steht. Hier stehen eine Vielzahl an Hochhäusern, die sich auf etwa 450.000 m² Fläche aufteilen. Der Seestern bietet 10.000 Menschen Arbeitsplätze. Auch japanische Unternehmen haben sich hier angesiedelt sowie auch Unternehmen der Kommunikationsbranche. Daneben gibt es fünf Hotels, die rund 1.500 Betten anbieten. 9 % der Übernachtungsmöglichkeiten sind in Lörick angesiedelt. Der Stadtteil Lörick bietet aber auch Erholung. So gibt es hier etwa ein Freibad, einen Sporthafen sowie einen Campingplatz für Ausflüge.


Geschichtliches

Archäologische Funde in Lörick: Es wurde ein Gräberfeld aus dem frühen Mittelalter entdeckt, die von frühen Spuren des Gebiets um Lörick Zeugnis abgeben. An der Ilvericher Straße wurden so in den Jahren 1950 sowie 1957 einige Gräber ausgehoben. Die Funde stammen aus der Zeit um 700 n. Chr., aber auch frühere Belege wurden gefunden. Ein Männergrab hatte als Beigabe ein interessantes Schwert. Das Grab stammt aus dem 5. Jahrhundert und das Schwert hat Beschläge aus Metall. Die Wissenschaftler betitelten es als "Typ Oberlörick-Samson-Abingdon"-Schwert.


Frühgeschichtliches aus Lörick: Der ganze Stadtbezirk 4 gehörte einst im Großen und Ganzen zur Landgemeinde Heerdt. Eine erste Erwähnung in einer Urkunde gab es im 9. Jahrhundert. Der Stadtteil hatte wohl einst die Bezeichnung "Luriche" oder "Lurike" inne. Es bestand nur aus einigen Höfen und dessen Entwicklung dauerte bis ins 19. Jahrundert. Bis dahin entwickelte sich das Gebiet zum Weiler. Es gibt eine Urkunde, in dem Lörick als "Niederlörick" bezeichnet wird. Hier wird erwähnt, dass ein Mann namens Arnold von Randerath dem Kloster Meer einen Hof verkaufte. Der Hof war als "Zilles-Hof" bekannt. Das Gebiet lag linksrheinisch und wurde vom Erzbischof von Köln verwaltet. Lörick fühlte sich demnach über Jahrhunderte zum linksrheinischen Hinterland zugehörig.


Lörick wurde vom Amt Linn verwaltet und zwar bis zum Jahr 1794. Ab dem Jahr 1814 war dann der Canton Neuss zuständig. Es bestand danach ein Bürgermeisteramt und auch "Niedercassel" sowie "Obercassel" wurden mit verwaltet. Ab 1836 wird Lörick als "Oberlörick" angeführt und in "Niedercassel" gab es 370 Einwohner. "Obercassel" hatte 209 Einwohner und in Oberlörick wohnten 165 Menschen. Die Unterscheidung in "Niederlörick" sowie "Oberlörick" wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein beibehalten.


Orientierung zu Düsseldorf

Die erste feste Rheinbrücke wurde 1898 errichtet und so erschien der Stadtteil Heerdt nun attraktiver. In Oberkassel wurden neue Wohnsiedlungen errichtet und dadurch kam es zu einem Bevölkerungsanstieg in Heerdt. Nikolaus Knopp wirkte daraufhin ein, dass die Eingemeindung nach Düsseldorf schnell vonstatten ging. Dies stieß allerdings auf heftigen Widerstand seitens der alteingesessenen Bürger. Eine Forderung der Vertreter aus Heerdt war, dass die Kleinbahnverbindung nicht schlechter werden würde. Die "Düsseldorf-Heerdt-Lörick"-Verbindung sollte wie gehabt bestehen bleiben und funktionieren. Lörick , Ober- sowie Niederkassel waren Bestandteil des Kirchspiels Heerdt. Im Jahr 1955 erfolgte die Trennung von der Pfarre "St. Benedictus". Es wurde eine neue Gemeinde "Maria, Hilfe der Christen", in Lörick gegründet. Die Nordbrücke wurde 1957 zum Verkehr zugelassen und wurde sechs Jahre darauf in "Theodor-Heuss-Brücke" umbenannt. In den 1960er sowie die 1970er Jahren wurde der Seestern gebaut. Im Jahr 1961 wurde das Freibad in Lörick fertig gebaut.


Düsseldorf-Seestern: ist auch kurz als "Am Seestern" bekannt und ist ein riesiger Bürokomplex in Stadtteil Lörick in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Straße "Am Seestern" befindet sich gleich beim Bürokomplex und dieser bekam daher seinen Namen von dieser Straße, die gleich nebenan liegt. Der Seestern Bürogebäudekomplex bietet einer Vielzahl an Arbeitnehmern Arbeit im Stadtteil Lörick. Der Seestern Bürogebäudekomplex befindet sich auch neben dem Stadtteil Niederkassel.


Geschichtliches dazu

Düsseldorft plante den Standort Seestern als Entlastungsgebiet zur City. Die Innenstadt sollte damit entlastet werden und der erste Bau wurde im Jahr 1961 gebaut. Es war ein Verwaltungsgebäude, von Horten erbaut. Die Bebauung wurde jedoch in den darauffolgenden Jahren weniger. Ab dem Jahr 1970 jedoch gab es einige weitere neue Bürobauten. Hier kamen dann auch Hotels hinzu. Folgende Bauten wurden errichtet: Euro-Center I & II, Sternplaza und Hansastern. Im Jahr 2010 entstand die Initiative "Seestern Düsseldorf e. V.", um eine Weiterentwicklung des Standorts zu bewerkstelligen und das Büroviertel attraktiver zu machen. Der Seestern verfügt über eine optimale Verkehrsanbindung zur Messe sowie dem Flughafen. Attraktiv am Seestern ist auch, dass die Beschäftigten sogar zu Fuss den Arbeitsplatz erreichen können.


Lage des Seesterns

Düsseldorf-Seestern ist ein Bürogebäudekomplex, der an folgenden Straßen liegt: Brüsseler Straße, Lütticher Straße und die Hansaallee im Norden. Der Komplex wurde im Laufe der Zeit erweitert und erhielt den Namen Seestern. Auch die südlich gelegene Hansallee mit der Prinzenallee sowie dem Heerdter Lohweg wurden bebaut. Auch "Am Albertussee" sind mehrere Bürobauten errichtet worden. Für Arbeitnehmer ist der Seestern äußerst attraktiv, da die Fahrtwege nicht allzu groß sind, wenn man andere Bürostandorte vergleicht. Die Postleitzahlen am Seestern sind zwischen 40547 sowie 40549 gehalten.