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Angermund


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Das schöne Wasserschloss!

Der Stadtteil ist der nördlichste in ganz Düsseldorf. Der Name Angermund stammt aus dem Niederbergischen und leitet sich von "Angerbach" ab. Die City von Duisburg liegt genauso weit entfernt, wie die Innenstadt Düsseldorfs, nämlich auch zwölf Kilometer. Die erst urkundliche Erwähnung wurde Angermund 960 zuteil. Es handelte sich um einen Besitzt des Grafen von Berg. Den Sitz im Norden verwaltete er somit mit einer Kellnerei. Schloss Heltorf war ein Familiensitz der Grafen von Spee. Der Schlosspark dient heute als Ausflugsziel und zieht viele Spaziergänger an, denn hier gibt es eine riesige Rhododendronsammlung. Angermund zeichnet sich durch ein eigenes Flair aus und hebt sich von den anderen Stadtteilen ab. So sind zum Beispiel die Straßenschilder hier aus Holz geschnitzt.


Angermund liegt gleich weit von den Citys Duisburgs und Düsseldorf entfernt, nämlich genau 12 Kilometer. Es leben circa 6.005 Einwohner im Stadtteil und es hat eine Fläche von 13,30 km². Angermund zählt zum Stadtbezirk 5 und die Gemeinde war früher selbständig. In einer Urkunde wird das Amt Angermund im Jahr 1188 angeführt. Der Erzbischof von Köln, Philipp von Heinsberg, erwähnte das Amt in einem Verzeichnis. Die Eingemeindung nach Düsseldorf fand am 1. Januar 1975 statt. Kurios ist, dass Angermund dem Duisburger Ortsnetz zugeordnet ist. Die telefonische Vorwahl lautet 0203 und somit ist Angermund der einzigste Stadtteil mit einer anders lautenden Vorwahl als der Rest von Düsseldorf. Angermund ist ein reicher Stadtteil und das Durchschnittseinkommen pro Jahr beläuft sich auf etwa 66.491 Euro.


Geschichtliches

Angermund besass einen befestigten Hof und das Verzeichnis vom Erzbischof Philipp von Heinsberg führt den Ort 1188 erstmalig an. "Castrum Angermund et curiam" lautete der Begriff für Angermund. Durch den Ort fließt der Anger, so ist anzunehmen, dass so der erste Teil des Namens entstand. Der zweite Teil bezieht sich auf "Munt", was altdeutsch soviel heißt wie "Schutz" oder "Burg". Die Grafen von Berg waren Besitzer des Ortes und Erzbischof Engelbert I. von Köln ließ den Hof zur Burg Angermund ausbauen. Der Hof bekam einen imposanten Wehrturm sowie einen Graben rund um die Burg. Auch die Mauern des Hofes wurden stark verstärkt. Angermund wurde so zur nördlichsten Grenze im Bergischen Gebiet. 1423 wird Angermund urkundlich als "Freiheit" angeführt, was als Privileg galt. Ein verheerender Brand im Jahrr 1504 zerstörte Schloss Heltorf. Die Spanier zerstörten 1586 das Amt Angermund schwer im Zuge des Truchsessischen Krieges. Zu Beginn der Neuzeit verlor Angermund die strategische Wichtigkeit, jedoch blieb es als Verwaltungssitz bestehen. St. Agnes, die katholische Kirche in Angermund, wurde 1637 errichtet. Der Bau zog sich jedoch 20 Jahre hin. Im Jahre 1651 stürmten Landschützen aus Brandenburg die Burg Angermund. Die Pest machte auch vor Angermund nicht Halt und zahlreiche Bewohner in Angermund starben in den Jahren 1665 bis 1666. Friedrich Christian von Spee startete einen Neubau des Schlosses Heltorf. Auch die Franzosen suchten in der Zeit des Siebenjährigen Krieges Angermund heim. 1758 konnten sie in der Schlacht bei Krefeld geschlagen werden. 1796 kam es zur Einweihung des Friedhofes in Angermund. 1815 kam das Rheinland nach Preußen und Angermund kam 1816 zum Kreis Düsseldorf. 1846 wurde Angermund Stadtbürgermeisterei und auch die vernichtete katholische Kirche wurde im selben Jahr wieder aufgebaut. Einen Eisenbahnhaltepunkt sowie eine Poststelle wurde 1876 in Angermund eingeführt. 1909 kamen fließendes Wasser sowie elektrische Straßenbeleuchtung hinzu.


Seit 1929 war Angermund Bestandteil des Kreises Düsseldorf-Mettmann. 1930 kam Angermund zum Amt Ratingen-Land und 1938 fand die Einweihung eines neuen Bahnhofes statt. Wie im Ersten Weltkrieg wurde Angermund auch im Zweiten Weltkrieg bombardiert und bei Kriegsende kam es unter britische Besatzung. 1952 fand die Einweihung des evangelischen Gemeindehauses statt und 1963 wurde ein neues Stadtwappen genehmigt. Angermund verlor 1975 den Status der selbständigen Gemeinde, da eine Neugliederung stattfand und ist seither ein Stadtteil Düsseldorfs. Im Jahr 1998 wurde die evangelische Kirche eingeweiht. Der Stadtteil hat sich großteils seine Selbständigkeit bewahrt und so gibt es viele Vereine im Viertel. Hier ist die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft vorrangig zu nennen. Auch der Angermunder Kulturkries oder der Turnverein Angermund sind herausragend. Letzterer besteht seit dem Jahr 1909. Auch das Reitercorps oder der Karnevalverein leisten ihren traditionellen Beitrag. Ein Schützenfest wird nach alter Tradition organisert, aber auch Reiterspiele werden veranstaltet, welche auch von überregionalem Publikum besucht werden.


Verkehrslage

Den Stadtteil kann man über Duisburg-Rahm über der B 524 sowie von Düsseldorf über die B 8n erreichen. Auch einen Bahnhof gibt es in Angermund und die S-Bahn hält bei Haltepunkt S1. Angermund hat eine andere Benennung des Haltepunktes als die anderen Stadtteile. Die Buslinie 728 sowie die Buslinie 751 fahren den Stadtteil an. Durch vier Teilstücke wird Angermund verkehrstechnisch geteilt. Die Deutsche Bahn AG stellt die Hauptstrecke dar und läuft in Nord-Süd-Richtung. Angermund wird dadurch in einen Ostteil sowie einen Westteil separiert. Der Ort wird durch die Landesstraße 139 in einen Nord- und Südteil getrennt. Angermund hat eine hohe Verkehrsbelastung, welche aus der L 139 sowie der L 60 und der Bundesstraße 8n und deren Verbindungen resultiert. Die Angermunder Straße sowie die Rahmer Straße sind groß angelegt.


Sehenswürdigkeiten

Das Schloss Heltorf ist ein schönes Wasserschloss, welches einen wundervollen Schlosspark besitzt. Dieser Park wartet mit einer wunderbaren Rhododendron-Sammlung auf und das Schloss ist für viele der berühmteste Ritteritz im nördlichen Düsseldorf. Es wird vermutet, dass bereits im 8. Jahrhundert hier ein Hofsitz bestanden hat, der "Helethorpe" gerufen wurde. In alten urkundlichen Aufzeichnungen wurde der Name "Heldorp" im 12. Jahrhundert genannt. Christian von Spee war ab 1649 der neue Besitzer des Schlosses. Bis zum heutigen Tag ist das Schloss in deren Familienbesitz. Der Baustil vom Schloss ist klassizistisch und das Schloss ist für Besucher nicht offen. Jedoch steht der Schlosspark von Mai bis Oktober für Besucher gegen Entgelt zur Verfügung.




Das Wappen

Die Blasonierung ist schwarz und besitzt ein gelbes Ornat mit goldener Mitra und goldenem Bischofsstab. Der Heiligenschein ist silbern oder weiß und das Wappen zeigt auch ein rotes Pallium. Rechts ist das Wappen der Herzöge von Berg zu sehen. Der Löwe ist: blaubewehrt, steigend, doppelschwänzig und rot. Die Bedeutund des Wappens hat seinen Ursprung im Siegel der Freyheit Angermund, welches von 1521 stammt. Wahrscheinlich ist dieses noch älter und Bischof Engelbert I. von Köln ist darauf zu sehen. Dieser Bischof war vor seiner kirchlichen Tätigkeit Graf Engelbert II. von Berg. Engelbert hält das Wappen in der rechten Hand, welches das Wappen vom Herzogtum Berg zeigt. Angermund war über lange Zeit hindurch Teil des Herzogtums Berg.


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