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Garath


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Wohnen am Schloss

Garath liegt im Süden der Stadt und ist dem 10. Stadtbezirk zugehörig. Es hat in etwa 18.454 Einwohner und eine Fläche von 3,64 km². Der Stadtteil ging aus einem kleinen Dorf hervor, was ein Besitzt der "von Burgsdorff"-Familie war.


Namensbezug

Der Stadtteil wurde nach Schloss Garath benannt und das Schloss war einst das Zentrum von mehreren Höfen. Was zugleich auch bedeutete, dass das Schloss ein politisches und wirtschaftliches Zentrum war.




Geographisches

Garath ist in einer fruchtbaren Trasse des Rheins gelegen. Die Grenzen des alten Garaths waren: westlich Urdenach mit Urdenacher Kämpen (diese sind nicht eingedeicht), ostbergisches Hügelland im Osten (unweit der Stadt Hilden), Benrath im Norden.


Chronikgeschichte

Bis zum Jahr 1929: Das Rittergeschlecht "Von Garderode" kann ab dem 13. Jahrhundert nachgewiesen werden. Hier wird urkundlich ein Ritter Bruno von Garderode als Zeuge angeführt. Am 2. Juli 1271 kam es zum Vertrag des Ritters Hermann von Betzendorf sowie dem Koster Dünnwald, welches bei Köln-Mülheim liegt. Der Ritter wird auch 1300 in einer Urkunde angeführt. Es ging dabei um eine Übergabe eines Hofes. Dieser lag in Rommerskirchen und wurde ans Deutschordenshaus übertreten. Der Ritter wird darin als "Brunodis de Garderoede" angegeben. Das Rittergeschlecht hatte auch Besitz in der Umgebung von Garath. Es starb als Geschlecht 1414 aus und den "Hoff zu Garderaide" wurde von Simon von Aldenbrüggen erworben. Das Haus Garath hatte auch drei andere Höfe, von denen man 1447 sowie 1503 in Urkunden hört. Der Hellerhof war einer dieser Höfe und seit dem Jahr 1703 bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Hellerhof kein Bestandteil mehr von Haus Garath. Im Jahre 1610 wurde das Haus Garath von Bernhard von Vellbrück umgebaut. Der damals entstandene Torturm besteht auch heute noch. Der Torturm besteht aus einem geschweiften Dach. Franz Karl von Velbrück kam am 11. Juni 1719 in Garath zur Welt. Dieser wurde später der Fürstbischof des Bistums Lüttich. Das Geschlecht Velbrück starb 1776 aus, da es keine Nachkommen gab. Freiherr Emmerich Hubert von Raitz wurde dann der Besitzer. Im Jahr 1825 wurde Freiherr von Kylmann ein weiterer Besitzer des Hauses Garath. Paul Poengsen war ab 1890 der Eigentümer des Hauses. Albert von Burgsdorff bekam den Besitz dann ab dem Jahr 1907.


In den Jahren 1912 - 1913 wurde das heutige Schloss errichtet. Das Gebäude hat zwei Stockwerke und zwei Türme flankieren den Bau. Der alte Torturm, der aus dem Jahr 1610 bestand, wurde belassen. 1913 wurde die Freiwillige Feuerwerh in Garath aus der Taufe gehoben, deren Organisator Albert von Burgsdorff war. Düsseldorf kaufte 1978 das Haus Garath, auch deren Landbesitz. Anfang des 19. Jahrhunderts kommt Garath zusammen mit anderen Gemeinden zur Bürgermeisterei Benrath. Die Gemeinde Garath war autonom, wie andere Gemeinden auch. Das wurde 1908 ebenso beibehalten, denn Garath war von einer Zusammenlegung ausgeschlossen. Garath war somit eine Einzelgemeinde, die ihre Selbständigkeit nicht verlor, wie auch die Bürgermeisterei Benrath. Die Autonomie wurde aber am 23. Mai 1929 beendet, denn der Gemeinderat stimmte gegen die Selständigkeit. Die Stimmenabgabe war aber eigentlich ohne Konsequenzen. Am 31. Juli 1929 wurde die Autonomie Benraths beendet. Beide, also Benrath sowie Garath, wurden nach Düsseldorf eingemeindet.


Garath neu:Als die 1950er Jahre dem Ende zugingen, wurde beschlossen, einen neuen Stadtteil für Düsseldorf zu gründen. Dieser sollte sich südöstlich befinden und Friedrich Tamms, Stadtplaner Düsseldorfs, arbeitete einen Bebauungsplan für ein Areal in Benrath aus. Die Entwicklung des Plans fand in den Jahren 1956 und 1957 statt. Der neue Stadtteil sollte zwischen dem östlichen "Eichenforst" sowie der "Urdenbacher Kämpe" liegen. Ein Gebiet von etwa 230 Hektar wurde hier eingeplant. Es war das größte Wohnprojekt der Stadt und 8000 Wohnungen sollten entstehen. Das Projekt sollte über 30.000 Bewohnern neuen Wohnraum geben. Tamm wählte das Gebiet aus, da die Fläche gut an die Bahn angebunden war, die von Düsseldorf nach Köln verkehrte. Auch die Bundesstraße lag neben dem Gebiet, die parallel dazu verlief. Es kam zu einem Wettbewerb, der 1958 zur Ausschreibung stand. Max Guter, ein Darmstädter Architekt, Rudolf Hartog sowie Rudolf Stalling, gewannen diesen. Das Jahr 1959 stand als Planungsbeginn fest und der Auftrag erging am 2. Februar 1959 an Herrn Max Guther. Es kam zur Arbeitsgemeinschaft Guther / Planungsamt Düsseldorf und dessen Wortlaut hieß "Planungsbüro Düsseldorf Garath". 1961 wurde also der neue Stadtteil Garath gebaut. Der erste Spatenstich erfolgte am 18. Februar 1961. Die Bauphase wurde in mehreren Abschnitten vollzogen. 1962 begann die ersthe Phase mit Garath-Nordwest. Schon im Jahr 1963 konnten die ersten Bewohner einziehen. Der Südwest-Teil wurde im Juli 1963 fortgeführt, wo auch schon 1964 weitere Bewohner einzogen. Garath-Nordost konnte 1966 teilweise fertiggestellt werden und 1968 war der Teil fertig. Im Jahr 1972 kam das Südost-Viertel hinzu und wurde fertig gebaut. Die Bauweise ist solide und gediegen und Experimente der Architektur wurden nicht gewünscht. Der S-Bahn-Anschluss kam 1967 hinzu und am 28. September führ die erste S-Bahn vom Stadtteil nach Ratingen-Ost. Das Ladezentrum wurde 1970 in Garath-Nordost gebaut. Der architektonische Stil war ein Beton-Brutalismus. Garath-Süd / Süd bekam im Jahr 1971 den Namen Hellerhof.


Einkaufszentren

Es kam im Stadtteil in der Nähe der S-Bahn-Station zu Verschönerungen des dortigen Einkaufzentrums. Das Einkaufszentrum sollte attraktiver werden, um so den Einzelhandel von Abwanderung abzuhalten. Geschäftsleute aus Garath starteten eine Initiative, da Bewohner Garaths vermehrt in anderen Stadtteilen einkauften. Die Attraktivität wuchs wieder und Garath besitzt heute ein breit gefächertes Spektrum an Einkaufszentren. DM-Markt, Aldi, Penny, einige Bäckereien, Kioske, Apotheken und viele mehr, haben ein sehr gutes Angebot. Auch Fachgeschäfte sind vorhanden, wo man russische sowie schlesische Spezialitäten kaufen kann. Auch eine Filiale der Sparkasse, eine Postdienststelle, Fahrschulen, ein Reisebüro sowie thailändische Massage werden neben weiteren angeboten. Auch die Gastronomie kommt mit zwei Schnellimbissen, zwei Kneipen, einer Pizzeria, einem Eis-cafe sowie dem Restaurant Achteck nicht zu kurz.


Kultur und Sehenswertes

Kirchen in Garath: die Kapelle des Nikolaus-Ehlen-Hauses, die Kapelle St. Hildegardis, die St. Matthäus-Kirche, die St. Norbert-Kirche, die St. Theresia vom Kinde Jesu-Kirche, die Hoffnungskirche, die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche.


Bauten

Das Schloss Garath entstand circa 1890, in heutiger Form. Herr Schleicher, ein Architekt, baute das alte Haus um. Auch 1912 gab es Umbauten und der Architekt Wöhler baute das Haus in einen Landsitz um. Es gibt eine Schlosskapelle, die im neobarocken Stil gebaut wurde und im Park liegt. Die evangelische Kirchengemeinde in Garath nutzt diese bei Feierlichkeiten. Die Dreharbeiten zu "Stromberg - Der Film" fanden hier 2013 statt. Das Anne-Frank-Haus, das Altenzentrum St. Hildegardis und der Schützenplatz Garath: hier gibt es jeden Monat am ersten Sonntag ein Trödelmarkt, der sich an der Frankfurter Straße befindet.


Kunst

Das Sonnenrad: Friedrich Becker kreierte 1976 eine Plastik aus Stahl. Diese befindet sich bei der Freizeitstätte, die in der Fritz-Erler-Straße liegt. Die Plastik hat eine Höhe von 8,50 Metern und zwei Räder, die gegenläufig fungieren. Sie haben je einen Durchmesser von 4,5 Meter und sind windbetrieben. Der Countdown: hierbei handelt es sich um eine Stahlplastik von zehn Metern Höhe. Sie steht auch bei der Freizeitstätte und Hans-Albert Walter hat diese entworfen.


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