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Lohausen


Zeitwohnen Düsseldorf stellt vor: Lohausen

Wohnen am Flughafen!?

Lohausen ist auf das Engste verknüpft mit dem Rhein-Ruhr-Flughafen. Manche sagen, dass allein die Absicht, hier einen Flughafen zu errichten, Anlass war, Kaiserswerth mit Lohausen einzugemeinden. 1927 hat die Lufthansa zum ersten Mal Lohausen angeflogen. Heute rangiert der Airport nach seinem Passagieraufkommen hinter Frankfurt und München in Deutschland auf Rang drei. Der Fluglärm setzt den Lohausern naturgemäß erheblich zu. Dennoch ist der Stadtteil dank seiner ländlichen und doch innenstadtnahen Lage attraktiv. Mit Lärmschutzmaßnahmen und Lärmkontingentierungen wird versucht, die Belästigung der Bevölkerung in Grenzen zu halten beziehungsweise zu mindern. Ein kleines, grünes Juwel harrt in Lohausen übrigens darauf, von vielen erst noch entdeckt zu werden: der Lantz'sche Park. Der 1980 verstorbene Galerist Alfred Schmela errichtete dort inmitten alter Bäume einen Skulpturen-Park mit Großplastiken namhafter Künstler. In direkter Nachbarschaft liegt der jüngste Rheinübergang der Stadt, die Brücke, die im Zuge der A 44, entstanden ist. Hier bringen Rad- sowie Fußwege ein vergrößertes Erholungsgebiet mit sich, welches sich zur Ilvericher Altrheinschlinge hin ergänzt.


Fakten

Lohausen hat eine Fläche von 11,66 km² und in etwa 3.991 Einwohner. Seine Eingemeindung nach Düsseldorf and am 1. August 1929 statt. Lohausen wird dem Stadtbezirk 5 zugeordnet und es ist der am weitesten nördlich liegende Stadtteil Düsseldorfs. Der Flughafen von Düsseldorf nimmt eine große Fläche in dem Stadtteil ein. Der Rest des Areals in Lohausen ist dörflich angelegt. Die Lärmbelästigung durch den Flugverkehr ist allerdings sehr störend. In Lohausen gibt es viele Reiterhöfe, welche auch zur Erholung und sportlichen Betätigung im Stadtteil einlädt. Lohausen gehört mit zu den wohlhabendsten Stadtteilen in Düsseldorf. Das Jahresdurchschnittseinkommen liegt bei etwa 60.636 Euro.


Lage des Stadtteils

Lohausen ist nördlich in der Stadt gelegen und an Lohausen grenzen die Stadtteile: Lichtenbroich, Unterrath, Stockum, Kalkum und Kaiserswerth. Lohausen liegt außerdem im nördlichen Bereich des Rheins und die Rheingrenze bildet Meerbusch-Ilverich. Ratingen-Tiefenbroich bildet die Grenze zu Lohausen im Osten. Der Stadtteil liegt von der Fläche her gesehen an dritter Stelle in Düsseldorf. Die Bevölkerungsdichte liegt jedoch bei etwa 344 Bewohnern je km². Im Jahre 1909 fiel der Ort Stockum an die Stadt Düsseldorf und 1929 entfiel dann auch die Eigenständigkeit von Lohausen. Der Flughafen trug viel zum Reichtum des Stadtteils bei.




Geschichtliches

Im Jahr 1047 wird Lohausen das erste Mal erwähnt und als Lohuson iuxta Werthe angeführt. Der Abt Gerold aus Werden feierte sein zehnjähriges Amstjubiläum und dies wurde urkundlich erwähnt. Auch bei den Herren von Kalkum-Lohausen wird Lohausen urkundlich angeführt. Die Herren von Kalkum-Lohausen waren von niederem Adel. Es gibt eine Nachricht von Ritter Arnold von Lohausen, der in der Urkunde als "Arnoldus miles de Lohusen", erwähnt wird. Dieser verlieh im Jahre 1236 eine Erbpacht an die Abtei Camp. Auch seine Ehefrau sowie seine Kinder werden hierbei erwähnt. Es wurde ein lehensabhängiger Zehent bei Eversael verliehen. Weitere Rittersitze waren im Besitz der Herren von Kalkum: Haus Leuchtenberg oder Leuchtmar (in alter Schreibweise), Haus Leuchtenberg Huckingen und Haus Remberg bei Huckingen. Heinrich Balthasar Lantz kaufte Anfang des 19. Jahrhunderts Leuchtenberg sowie Lohausen. Lantz errichtete ein neues Herrenhaus sowie einen wunderschönen Park: der Lantz´sche Park war geboren! Der Park wurde in der Nähe des Hofes Lohausen angelegt. Die Stadt Düsseldorf kaufte im Jahr 1972 die Besitzungen von der Familie Lantz. Das Haus Leuchtenberg sowie das einstige Vorwerk sind teilweise noch erhalten. Das Vorwerk war unter dem Namen "Nagelshof" bekannt und das Leuchtenberger Haus lag in der Nähe des Rheindeichs. Eine Sehenswürdigkeit in Lohausen ist die Kirche St. Mariä Himmelfahrt. Der Graf Franz von Spee ließ die Kapelle im Jahr 1839 erbauen. Rudolf Wiegmann ist der Architekt der Gedächtniskapelle und sie befindet sich an der Niederrheinstraße. Einen Eindruck der konservativen Moderne bekommt man, wenn man die unter Denkmalschutz stehende Villa "Haus Hannemann" besucht.


St. Mariä Himmelfahrt ist eine katholische Kirche im Stadtteil Lohausen, die im romanischen Stil erbaut wurde. Es ist eine Ziegelsteinkirche und der Grundstein wurde im Jahr 1899 gelegt. Sie war vorerst Bestandteil der Pfarrei Kalkum, seit 1909 ist die Pfarrkirche aber selbständig. Sie gehört nun zur Kirchengemeinde "Heilige Familie". In den Jahren 1994 bis 1997 wurde die Kirche großartig renoviert. St. Mariä Himmelfahrt ist eine romanische Basilika, aber der Kirchturm befindet sich seitlich abseits des Gotteshauses. Außergewöhnlich ist, dass als Baumaterial roter Ziegelstein verwendet wurde, denn dies ist für diesen Stil eher nicht vorgesehen. Die Spitze auf dem Turmkreuz hat auch ein Positionslicht. Dieses dient dem in der Nähe befindlichen Flughafen zur Orientierung und das Licht ist eine Besonderheit dieser Kirche.


Andere Bauten

Wohnbauten sind in Lohausen im Verähltnis gesehen spärlich gesät. Der Stadtteil hat Ein- sowie Zweifamilienhäuser und auch schöne Villen. Auch Landwirtschaft wird in Lohausen nach wie vor betrieben, was dem Stadtteil unverwechselbaren Charakter verleiht. Am Rhein entlang besteht ein Wasserschutzgebiet und der Rheindeich war seit dem Jahr 2003 sehr renovierungsbedürftig. Lohausen hat viele Freizeitanlagen, besonders für Reiter sowie Tennisspieler. Daher sind diese Anlagen ein gut besuchtes Ausflugsziel. Der Flughafen liegt im Osten von Lohausen, aber von den Wohnsiedlungen im Stadtteil gibt es keine Straße zum Flughafen. Der Flughafen von Düsseldorf ist an Unterrath verkehrstechnisch angeschlossen. Es gibt in Lohausen eine Fußgänger- sowie Radfahrverbindung, die mit einer Brücke über die Schnellstraße verbunden ist. Das Flugfeld "Golzheimer Heide" war das erste Ziel der Deutschen Lufthansa im Jahr 1927. Die "Alte Flughafenstraße" verband bis zum Zweiten Weltkrieg die einstigen Flughafenbauten.


Persönlichkeiten mit Stadtbezug

Arno Breker - Bildhauer und Künstler und Josef Pallenberg - Künstler und Tierplastiker.


Verwaltung

Der Stadtteil wird unter der Nummer 052 geführt. Verschiedene Wahlkreise des Staates: Lohausen bildet mit Stockum sowie Kaiserswerth den Kommunalwahlbezirk 22. Dieser besitzt neun Stimmbezirke und die Bezirke 5201 sowie 5202 dienen dem Stadtteil Lohausen. Traditionell sind die zwei Wahllokale in der "Römisch-katholischen Grundschule im Grund" zu finden. Der Stadtbezirk 5 gehört zum Bundestagswahlkreis 107 Düsseldorf I. Michael Müller von der SPD und Hildegard Müller von der CDU waren von 2002 bis 2005 Abgeordnete. Letztere hatte einen Wohnsitz in Lohausen. Lohausen ist seit dem Jahr 2005 dem Landtagswahlreis 40 zugehörig. Olaf Lehne von der CDU war in den Jahren 2005 sowie 2010 Abgeordneter. Markus Herbert Weske von der SPD wurde mit 36,5 % der Stimmen 2012 gewählt.


Park

Der Lantz’sche Park hat eine Fläche von 14,5 Hektar und ist eine wunderschöner Park in Düsseldorf. Er befindet sich im Stadtteil Lohausen und Heinrich Balthasar Lantz kaufte 1804 den Rittersitz Lohausen. Er erwarb den Sitz von Ferdinand Freiherr von Calcum, der auch Lohausen genannt wurde. Es wird angenommen, dass ein Herrenhaus der Familie Lantz in den Jahren 1805 bisw 1806 gebaut wurde. Das Haus wurde wahrscheinlich auf den Grundmauern der einstigen Wasserburg gebaut. Die Familie Lantz ließ dann in den Jahren 1878 bis 1879 eine Begräbniskapelle bauen. Die Parkvollendung erfolgte in drei Zeitabschnitten. Eine alte Forstparzelle diente als Mittelteil des Parks. Dieser Teil wurde in einer Karte aus dem Jahr 1702 eingetragen. Bei der Karte handelt es sich um eine Lithographie von Bouffard. Den Vorderteil der Parkanlage plante Joseph Clemens Weyhe. Hier wurde auch der Herrensitz gebaut und der Park ist einem englischen Landschaftsgarten nachempfunden.


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