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Holthausen


Zeitwohnen Düsseldorf stellt vor: Holthausen

Mit Schloss und Park!

Holthausen hat eine Fläche von 5,3 km² und liegt im Stadtbezirk 9. Der Stadtteil von Düsseldorf hat in etwa 12.301 Einwohner. Die Eingemeindung von Holthausen fand am 1. August 1929 statt.


Holthausen befindet sich südlich der Stadt und grenzt westlich an Itter. Wersten ist die nordwestliche Grenze von Holthausen und die nördliche bildet Eller. Reisholz ist die östliche Grenze zu Holthausen und die südöstliche heißt Benrath.


Geschichtliches

Bis zum Datum der Eingemeindung im Jahre 1929: Kelten sowie Germanen waren vermutlich seit dem 9. Jahrhundert vor Christus ansäßig. Seit dem 1. oder 2. Jahrhundert nach Christus gab es eine fortwährende Ansiedlung. Aus dem Jahre 1955 sind 5 Gerichte bekannt, die aus einer Gerichtserkundung hervorgehen. So sind zum Beispiel Hemmelgeist sowie Ordenbach angeführt. Aus der Gerichtserkundung geht der Name Holthausen hervor. Auch eine Ortschaft Holthausen wird darin bestätigt. Der Rittersitz "Haus Elbroich" ist von noch älteren Datums, urkundlich gesehen. Das Haus Elbroich war von großer Wichtigkeit im Mittelalter, was auch für Holthausen maßgeblich war. Der Graf Engelbert von Berg beerbete Arnold von Tyvern im Jahre 1189. Arnold von Tyvern überreichte einigen Geschlechtern seine Güter. Auch Ländereien südlich der Stadt waren darunter. Die Herren von Elner besaßen im 15. Jahrhundert viele Ländereien, so auch Elbroich. Heinrich und Johann, zwei Bründer, vollführten 1447 eine Aufteilung der Ländereien. Das Haus Eller fiel Heinrich von Elner zu und auch das Erbwaldgrafamt fiel darunter. Hierzu gehörten die Reisholzer sowie die Bilker Gemark. Elbroich fiel an Johann von Elner und dieses war kein Lehen, sondern ein Allodialgut. Auch das Erbförsteramt wurde an Johann aufgeteilt, welches sich in Reisholz befand. Das Haus Elbroich ging in der Folge dann an Herzog Wilhelm von Jülich-Berg retour. Christina von der Heiden war dann die Begünstigte des Hauses. Am 10. April 1589 war Georg von Neuhoff der Besitzer. Vorher waren es 1492 Arnold von Spythe und 1501 Engelbert von Retrandt. Um das Jahr 1600 ließ Georg von Neuhoff ein Burghaus mit einem Turm bauen, wo Wassergräben sowie Teiche angelegt wurden. Es kamen auch Wirtschaftsgebäude hinzu, welche sich vor der Torbrücke befanden. Dieses war der Brückerhof und 1617 war der Erbe dessen Sohn namens Jakob. 1656 starb dieser und Kaspar Friedrich von Neuhoff erbte. Er war der Bruder vom Vorgänger und 1677 war deren Schwester Margarethe die Erbin. Diese war mit einem "von Etzbach" verheiratet. Marie Anne von Etzbach war deren Tochter und sie war auch um 1700 die Erbin des Hauses. Freiherr Wilhelm Dietrich von der Horst war ihr Ehegatte. Marie Anna von der Horst war letzte Erbin des Gutes im Jahre 1769. Diese veräußerte das Gut 1802 an Freiherrn Carl Friedrich von Wendt. Im Jahre 1804 war die Familie von Bertrab sowie 1852 die Familie Trinkhaus-Heye Eigentümer. Der Caritasverband war in den Jahren 1954 bis 1989 Eigentümer. Düsseldorf erstand 1954 den großen Park und dieser ist seither begehbar.




In Holthausen gab es daneben noch andere Güter, die urkundlich erwähnt wurden. So zum Beispiel: Der Brückerhof: Dieser bezeichnet nicht den Brückerbach, sondern vielmehr die Lage. Er liegt unweit des Burggrabens des Hauses Elbroich. Der Brückerhof diente einst als Wirtschaftsgebäude für das Haus Elbroich. Er stammt aus dem Jahr 1600 und wurde 1748 renoviert. Freiherr Adrian Wilhelm Hermann von der Horst sanierte ihn. Kamper Hof: Der Hof war freiadlig und ein Vorwerk des Hauses Elbroich. Johann von Kampe war ein Bewirtschafter dieses Hofes im 15. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert wurde Herr von Lützenrath als Eigentümer angeführt. Niederheider Hof: war einst als Heiderhof sowie Hof zur Heyden bekannt. Seit 1814 wurde er Niederheider Hof gerufen, um sich vom Hof Oberheid zu unterscheiden.


Am Beginn des 19. Jahrhunderts wurden Itter sowie Holthausen die autonome Landgemeinde Holthausen-Itter. Diese wurde von der Bürgermeisterei Benrath verwaltet.


Ab dem Jahr 1929 (in etwa):1900 siedelte sich Henkel hier an und Holthausen wurde groß. Die Mitarbeiter von Henkel brauchten Siedlungen. Der Rhein grenzt südlich an Holthausen, wo auch der Hafen von Reisholz gelegen ist. Die Kölner Landstraße sowie die Bonner Straße sind die Hauptverkehrsadern und die Münchener Straße wurde zur Entlastung angelegt. Sie entstand ungefähr um 1970. Die Reisholzer Bahnstraße wurde 2006 fertig gebaut und verlängert. Düsseldorf-Holthausen ist eine Anschlussstelle und wurde circa 1980 gebaut, die an der A 46 liegt. Sie befindet sich nördlich von Holthausen und die Industriegebiete sind so besser an den Fernverkehr angebunden. Die Stadtbahnlinien U74 sowie U77 bilden den Personennahverkehr. Diese enden in der City und der Stadtteil ist so besser mit dem Hauptbahnhof, dem Zentrum sowie der Altstadt verbunden. Die Stadtbahnlinien U71 sowie U83 verkehren bis Benrath. "Holthausen" bildet eine Haltestelle und zählt zu den wichtigsten Haltepunkten in der Stadt. Das Werksgelände des Henkel-Konzerns sowie der BASF-Gruppe bildet das größte Industriegebiet in Holthausen. Die Henkelsiedlung I wurde 1953 gebaut und wurde am Kamper Acker errichtet. Damals entstand ein Hochhaus, welches 32 Meter hoch ist und elfgeschossig ist. Dieses ist auch das einzige Hochaus in Holthausen. Die Henkelsiedlung II entstand 1956 und wurde am Elbroichpark errichtet. Der Stil wurde an 1930er Baustile angeglichen im Sinne einer Gartenstadttradition. Das Kraftwerk Reisholz lag südlich von Holthausen und wurde 1974 abgerissen. Ein modernes Büro- sowie Wohnviertel soll parallel zum Rheinfluß gebaut werden, wo auch ein Sporthafen geplant ist. Nördlich von Holthausen befindet sich IKEA, welches 2000 ein Gebäude hier baute.


Kultur sowie Sehenswertes im Stadtteil

Das Schloss Elbroich sowie der Park sind eine Sehenswürdigkeit. Dieses befindet sich im Westen von Holthausens Zentrum. Den Elbroichpark in Holthausen kann man immer besuchen, Sommer wie Winter. Der Park selbst ist jedoch nicht so groß wie der Park in Benrath. Die Pfarrkirche St. Joseph ist katholisch und auch sehenswert. Sie wurde im Jahre 1905 errichtet und der Konzern Henkel fühlt sich mit der Kirche verbunden. Die Henkeltürme sind am Altar der Kirche zu sehen, denn diese wurden im Altarbild eingebunden. Das Brauchtum hat in Holthausen hohen Stellenwert und das Schützenfest wird am ersten Septemberwochenende organisiert. Der Sportpark Niederheid hat hohen Stellenwert und ist gleich nach dem Arena-Sportpark die größte Sportanlage. Über 3000 Mitglieder hat der Verein für Sport und Freizeit von 1975 e. V. Im Stadtteil Holthausen befindet sich auch der Friedhof Itter.


Schulen in Holthausen

Die Städtische Gemeinschaftsgrundschule: die Adolf-Klarenbach-Schule. Die St.-Apollinaris-Grundschule: am Standort Holthausen. Die Städtische Katholische Hauptschule: an der Itterstraße.


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