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Itter


Zeitwohnen Düsseldorf stellt vor: Itter

Es gibt Weinanbau

Itter in Düsseldorf gehört zum Stadtbezirk 9 und seine Eingemeindung nach Düsseldorf fand am 1. August 1929 statt. Der Stadtteil ist 38 Meter ü. NN gelegen und seine Einwohnerzahl liegt bei circa 2.220. Wobei hier der Auszählungsstand vom 31. Dezember 2014 genommen wurde. Das heißt, dass die Bevölkerungsdichte bei 851 Einwohnern je km² liegt. Itter befindet sich am Rhein und seinen Namen hat es vom Itterbach. Dieser hat seine Quelle in Solingen-Gräfrath und seine Mündung war einst in Itter, da der Bach in den Rhein floss. Es gibt eine Kartenskizze, wo sein Verlauf zu sehen ist, ab Hilden. Die Karte stammt vom Beginn des 18. Jahrhunderts. Der Verlauf der Itter ging im Norden des Ortes Benrath bis zum Haus Elbroich. Dort waren Wassergräben beim Haus vorhanden. Im Westen verlief der Itterbach weiter durch die gleichnamige Ortschaft Itter. Im Süden lag der Verlauf des Itterbaches beim Ort Himmelgeist. In den Jahren 1756 bis 1768 wurde das Schloss Benrath gebaut. Dieses wurde im Rokokostil errichtet und die Itter wurde in dieser Zeit umgeleitet. Dies diente dazu, da ein Schlosspark angelegt wurde. Die Weiher sowie Teiche des Itterbaches sollten dem Park des Schlosses das nötige Wasser geben. Seit dieser Zeit gibt es nur noch ein Rinnsal, welches in den Rhein mündet. Dieses kleine Rinnsal trägt den Namen Broichgraben oder aber auch Holthausener Bach. Die Münchner Straße, eine Schnellstraße, wurde gebaut und damit endete das Wasser sozusagen. Gräben sind wohl noch vorhanden, diese dienen aber rein nur noch zur Entwässerung bei Überschwemmungen. Itter ist bis dato charakterisiert vom Dorfleben und es gibt hier mehrere Bauernhöfe.


Geschichtliches

Genauere Daten über die Gründung von Itter im Mittelalter sind urkundlich kaum vorhanden. Im Jahre 1150 wird allerdings Itter schriftlich angeführt. 1326 wird eine Kirche des Dorfes angeführt, die zum Stift Kaiserswerth zugehörig war. Die Kirche wurde in romanischer Bauweise errichtet und lässt sich 1492 in einer Urkunde nachweisen. Ab dem 15. Jahrhundert besteht eine Autonomie der Pfarrei Itter. Auch die Nachbarorte Holthausen sowie Himmelgeist werden hierin erwähnt. Es existiert eine schriftliche Quelle aus dem Jahr 1715, wo die Amtszugehörigkeit zu Monheim nachweisbar ist. Auch die Kirchspiele Himmelgeist, Benrath sowie Itter kommen darin vor. Daraus geht eindeutig hervor, dass Itter selbständig war. Im Jahre 1842 fand eine Vergrößerung der Kirche statt und 1901 gab es auch Sanierungsarbeiten. Es gibt frühe, schriftliche Aufzeichnungen von zwei Höfen in der Umgebung Itters. Hier ist zuerst das Gut Kircherhof zu erwähnen. Im 16. Jahrhundert war das "von Gogrewe" Geschlecht deren Besitzer. Ein weiterer Besitzer war danach Johann Ghogreff, der ein Kanzler war. Es wird vermutet, dass dieser Zweig ausgestorben ist. Georg von Neuhoff erwarb den Besitz dann im Jahre 1604. Dieser war auch Eigentümer des Hauses Elbroich. Am Ende des 17. Jahrhunderts vererbte sich der Besitz dann zu den Herren von Haus Horst. Maria Anna von der Horst, eine Gräfin, veräußerte ihren Besitz dann 1781, worunter auch der Kicherhof fiel. Der Käufer war ein gewißer Peter Schmitz, der aus Heerdt stammte.


Der Hof Massenburg war ein zweiter Hof von stattlicher Größe. Es existieren darüber Urkunden, die aus dem 15. sowie 16. Jahrhundert stammen. Hier wird der Hof "Mahselburg" genannt und urkundlich wird auch erwähnt, dass den Berechtigten, den "Gerechtsamen", zwei Sitze neben dem Predigtstuhl zustanden. Am 13. Oktober 1803, zur Zeit der Franzosen, fiel Itter zusammen mit Holthausen, Urdenach sowie Himmelgeist und Wersten an den Kanton Richrath. Auch danach wurde die Zuständigkeit für Itter nicht verändert, als die Franzosen 1813 abzogen. Im Jahr 1814 bildete sich die "Samtgemeinde Benrath". Hier kamen die Zuständigkeiten für Hilden sowie Eller bis zum Jahr 1842 nur vorübergehend hinzu. 1845 kam es zur Zusammenlegung mit Holthausen und es entstand so Itter-Holthausen. Im Jahr 1908 entstand eine Großgemeinde, nämlich Groß-Benrath. Somit wurde Itter-Holthausen eine Gemeinde in Groß-Benrath. Es kam jedoch im Jahr 1929 eine Änderung dessen. Es wurde nämlich am 10. Juli 1929 eine neue Gliederung beschlossen. So wurde der Süden der Stadt Düsseldorfs neu eingeordnet. Danach kam es zu einer Auflösung von Groß-Benrath und zur Eingemeindung der einzelnen Gemeinden.




Sehenswertes im Stadtteil

St. Hubertus ist eine katholische Kirche in Itter, welche bereits im 12. Jahrhundert gebaut wurde. Sie ist romanischen Stils und wurde im Jahr 1865 ausgebaut. In der Umgebung von Itter gibt es wunderschöne Landschaften mit Rheinauen. Diese laden zu ausgedehnten Wanderungen oder auch Naturbeobachtungen ein. Im Jahr 1800 wurde der Friedhof in Itter angelegt.




Der Weinbau des Stadtteils Itter

Der Itter-Zwicker ist ein köstlicher Wein, niederrheinisch und von guter Qualität. Huver Jücht, ein Weingarten, besitzt bis dato 87 Rebstöcke. Die Firma Bolten & Bolten produziert den Wein vom Rhein. Dabei handelt es sich um einen Rosewein von halbtrockener Natur. Die Flaschenreife beträgt ein Jahr und ist danach eher als trocken zu bezeichnen. Seine Sorten resultieren aus dem Spätburgunder, Kerner sowie dem Riesling. Die Weinsorte gedeiht gut und veranschaulicht, dass niederrheinischer Weinanbau gelingt. Der Anbau ist jedoch nicht von großflächiger Natur, da der Wein wegen des Riesling-Timbres eher dessen Weingeniesser hat, die doch im Untertreffen liegen.


Die Schulen in Itter

Die St.-Apollinaris-Grundschule und die Städtische Katholische Hauptschule in der Itterstraße.


Verkehrsanbindung in Itter

Itter ist relativ klein von der Größe her und er ist von der Münchener Straße her zu erreichen. Diese ist eine Schnellstraße und mit dem Bus der Linien 724 sowie 835 kann Itter auch erreicht werden. Die Linie 724 fährt den Stadtteil jedoch nur zum Teil an. Endstation ist hier zum Teil dann schon beim Sportpark Niederheid oder Holthausen.


Itter oder Itterbach

Die Itter wird auch Itterbach genannt und hat eine Länge von 20,1 km². Die Großstädte im Einzugsgebiet sind Düsseldorf und Solingen. Der Itterbach liegt rechts des Rheins und ein Nebenfluss. Er befindet sich im Bergischen Land, welches in Nordrhein-Westfalen liegt. Es wird angenommen, dass sich der Name vom Lateinisch-Indogermanischen herleitet. "Itera" bedeutet hier "das Wasser von der Höhe".


Entstehung des Itterbaches

Das vordere Bergisch-Land hat häufig mit Regen zu kämpfen, denn hier befinden sich höhere Hügelformationen. So regnen die Wolken, welche von der Nordsee kommen, hier ab. So kommt es auch, dass es hier zahlreiche Bäche aus dem Bergischen gibt, die zum Rhein fließen.


Quelle und Mündung

Die Quelle des Itterbaches liegt im Bergischen Land. Der "Heilige Born" wird als seine Quelle angesehen. Es liegt unweit des Hauses Grünewald, aber auch die Bandesmühle wird als dessen Quelle gehandelt. Die Bandesmühle befindet sich in Solingen-Gräfrath. Das erste Plätschern führt die Itter durch das Ittertal, wo auch der Freizeitpark gleichen Namens liegt. Hier gibt es auch ein Karussel, welches ein Unikum aus dem Jahr 1920 ist. Der Lauf der Itter geht nach Westen. Hier sind viele Kotten, Hammerwerke sowie Windmühlen zu sehen.


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