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Vennhausen


Zeitwohnen Düsseldorf stellt vor: Vennhausen

Am Südarm der Düssel

Vennhausen ist östlich der Stadt gelegen und befindet sich am Südarm des Düsselflusses. Der Stadtteil ist dem Stadtbezirk 8 zugehörig und besitzt zahlreiche Einfamilienhäuser, die bereits vor dem Krieg entstanden. Die Siedlungen in Vennhausen sind: Kolping, Freiheit und Tannenhof. Einer der jüngeren Siedlungen hier heißt Veenpark.


Lage

Vennhausen ist in etwa vier Kilometer von der City entfernt und befindet sich beim Eller Forst. Dieser Forst ist für Freizeitliebhaber ein wahres Juwel an Erholung. Die Grenzen zu Vennhausen sind Gerresheim, nördlich gelegen. Unterbach bildet die östliche Grenze sowie Eller die südliche. Lierenfeld ist die westliche Grenze zum Stadtteil. Der Südarm der Düssel schlängelt ihren Weg durch Vennhausen, nord-südwärts.


Geschichtliches

Vor mehreren Jahrhunderten bestand der Stadtteil vorwiegend aus Sumpfgebiet. Dies lässt sich auch aus dem Namen ableiten, denn Venn bedeutet Moor im Norddeutschen. Somit wurde die Besiedelung in Vennhausen spät vorgenommen. Im Jahre 1809 fand die Eingliederung nach Gerresheim statt, in die Bügermeisterei. Dabei wurden auch Unterbach, Bruchhausen, Erkrath und Ludenberg eingegliedert. Dazu kamen später dann noch Morp sowie Dorp. Die Eingemeindung nach Düsseldorf fand 1909 statt. Ein Bahnhof wurde in Vennhausen bereits 1872 gebaut. Dieser sollte die Arbeiter in die Fabriken in der Nähe bringen. Hier wäre zum Beispiel die Gerresheimer Glashütte zu nennen. Der Bahnhof wurde in den 1970er Jahren aufgelassen und ist heute als "Kulturbahnhof Eller" bekannt. Der Stadteil war weit bis ins 20. Jahrhundert durch Landwirtschaft charakterisiert. Ab dem Jahr 1919 gab es eine breitere Ansiedlung. Die Tannenhof-Siedlung sowie die Freiheit-Siedlung wurden schon in der Weimarer Republik errichtet. In den letzten Jahren von 1950 wurde die Kolpingsiedlung gebaut. Der Veenpark kam schließlich als junge Siedlung seit dem Jahr 2009 hinzu.




Die Siedlung Freiheit

Im Jahr 1919 kamen die Rückkehrer vom Ersten Weltkrieg und es mangelte an Wohnungen in der Stadt. Die Arbeiter der Schöndorff AG waren die Gründer des "Gemeinnützigen Arbeiter-Bauvereins Freiheit". Das Areal am Forsthof wurde enteignet und zur Besiedelung freigegeben. Albert Schöndorff, ein jüdischer Industrieller, steuerte viel Geld für die Genossenschaft bei. Somit konnten 300 Wohnungen errichtet werden und 1927 kam es zu weiteren Wohnbau-Beteiligungen. Zum Teil wurden die damaligen Neubauten auf die Denkmalschutzliste gegeben. 1938 kam es zum Ausschluss von Albert Schöndorff durch die Nationalsozialisten. Der Industrielle wurde verhaftet, durch die Gestapo und nach Auschwitz verbracht, wo er nicht überlebte. Der Stadtteil Lierenfeld nannte im Jahre 2005 ein Gelände nach ihm. Die heutige Wohnungsgenossenschaft Düsseldorf-Ost ging aus der Freiheit-Siedlung hervor und ist mit 8836 Mitgliedern vertreten. Die Genossenschaft vermietet mehr als 4512 Wohnungen.




Die Siedlung Tannenhof

In den Jahren 1929 bis 1933 kam es zur verheerenden Weltwirtschaftskrise, wo zahlreiche Düsseldorfer die Wohnungen verloren. Die Mieten konnten zu jener Zeit nicht mehr beglichen werden. Am Ostrand von Düsseldorf wurden Schwarzbauten errichtet. Im Zuge dessen kam es zur Ausschreibung einiger Gebiete. Arbeitslose waren so in der Lage in Eigeninitiative Eigenheime zu errichten. Es gab Darlehen, die zur Unterstützung dienten. Das "Gut Tannenhof" lag auf einem solchen Areal und dessen Name war eine Ableitung vom Begriff Tannen. Diese pflanzte man hier an, um das Klima zu verbessern. In vielen Gärten sind diese Tannen heute noch zu sehen. Im Jahre 1932 kam es zur "Siedlergemeinschaft Tannenhof" und 1937 wurde eine Volksschule gebaut. Ihr Architekt war Arnold Emundts und die "Interessengemeinschaft Tannenhof e. V." zählt heute etwa 1200 Mitglieder.


Freizeitaktivitäten

Der Stadtteil liegt gleich beim Eller Forst und dieser wird sehr gerne als Naherholungsgebiet genutzt. Im Nordosten von Vennhausen befindet sich ein Hügel. Darunter liegt eine einstige Hausmülldeponie und heute prangt hier ein Mischwald. Der Unterbacher See ist ebenfalls ein Naherholungsgebiet und der See hat zwei Strandbäder. Der See ist ein Naturschutzgebiet und bietet 41 heimischen Vogelarten sowie etwa 150 heimischen Pflanzen eine Wiege. In der Mitte von Vennhausen sowie Gerresheim findet die Teilung der Düssel statt: in Nordarm sowie einen Südarm. Der Südarm rinnt durch den Stadtteil und ein Spazierweg wird von zahlreichen Spaziergängern genutzt. In Vennhausen liegen auch ein paar Reitställe und auch zwei Sportplätze oder im benachbarten Stadtteil.


Verkehrslage

Der S-Bahnhof Gerresheim liegt an der Stadtteilgrenze und S-Bahnzüge ziehen hier ihre Bahnen: S8 sowie S68, wie auch S28. Der S-Bahnhof Eller liegt auch grenznah zum Stadtteil. Die S1 verkehrt hier und in Vennhausen verkehren die Buslinien 721, 722, 724, 730, 735, 736, 737, 781 sowie 891.


Düssel

Die Düssel hat circa eine Länge von 40 Kilometern und befindet sich rechtsrheinig. Ihre Quelle befindet sich in Wülfrath-Blomrath des Kreises Mettmann. Sie zieht ihren Lauf durch Städte wie Mettmann, Haan, Wülfrath, Wuppertal sowie Erkrath. Die Mündung liegt in Düsseldorf und fließt dann in vier Armen in den Rheinfluss. Wülfrath hat einen Ortsteil nach der Düssel benannt und auch Düsseldorf hat seinen Namen davon.


Es gibt das Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands. Darin durchläuft die Düssel einige naturräumliche Gebiete. Der Ursprung befindet sich im Düsselhügelland und der Oberlauf durchquert kurzzeitig Dornaper Kalkgebiet. Der Mittellauf durchzieht Mettmanner Lößterrassen und um Alt-Erkrath rinnt die Düssel kurz vorbei an der Düsseltalmündung. Die Mündung liegt in Düsseldorf-Duisburg und dessen Rheinflachland.


Der Düsselbach besitzt bis zu acht Quellursprünge. Die am höchsten befindliche Quelle liegt in Wülfrath im Gut Blomtrath. Der Düsselbach rinnt durch die Orte Aprath, Schlupkothen sowie Düssel, welche in Wülfrath liegen. Auch am Schloss Aprath sowie dessen Mühle zieht die Düssel vorbei. Weiter geht es nach Hahnenfurth sowie der Schöller Wuppertaler Gegend. Sie rinnt dann durch die Stadt Haan und in das Zentrum von Gruiten. Hier gibt es einen Zufluss, die Kleine Düssel, welche eine Länge von 4,3 Kilometern hat. Dessen Quelle liegt im Osten der Gemarkung Bolthausen von Wuppertal und rinnt hier durch Vohwinkel. Sie zieht westlich duch das Neandertal weiter, ein Naturschutzgebiet. Hier bildet die Düssel eine Stadtgrenze, welche zwischen Mettmann sowie Erkrath liegt. Hier bildete die Düssel ein tiefes Bett mit einem engen Tal aus. Hier gab es bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts einen Kalksteinabbau mit einer Kleinbahn. Der Kalkofen Huppertsbracken wurde im Jahre 1672 urkundlich erwähnt und es bestand eine Enge. Der Kalkofen befand sich zwischen Thunis sowie Bracken, zwei Höfen. Im Jahre 1986 wurde der Kalkofen Hupptersbracken saniert und dieser ist heute noch erhalten. Hier befinden sich viele Mühlenbauten und die Winkelsmühle ist zum Beispiel eine davon. Zum Teil dienen diese noch heute der Bewässerung von Wiesen, welche Flößergräben genannt werden.


Etymologie des Namens

Sein Name dürfte vom Germanischen abstammen und "tosen, rauschen und tosen" bedeuten. "Thusila" lautete der germanische Name und im Althochdeutschen wurde "doson" daraus. Im Jahre 1065 wurde "Tussale" daraus, was die Tosende oder die Rauschende bedeutet.


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