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Wersten


Wersten

Wohnen am Südpark!

Dieser Stadtteil liegt südlich in der Stadt Düsseldorf gelegen. Er zählt zum Stadtbezirk 9 und die westliche Grenze bildet der Universitätscampus, der zur Heinrich-Heine-Universität gehört. Dieser zählt zum Stadtteil Bilk und Flehe bildet auch die westliche Grenze. Die nördliche Grenze zieht der Stadtteil Oberbilk, Eller bildet die nordöstliche Grenze. Daneben werden von Holthausen im Südosten sowie von Itter die Grenzen im Südwesten gezogen. Auch der Stadtteil Himmelgeist bildet eine Grenze im Südwesten.


Geschichtliches bis in etwa zum Jahr 1850

Aus der Zeit des Mittelalters stammen nicht derart viele Aufzeichnungen, die Rittersitze hier belegen. Die chronologischen Aufzeichnungen, große Höfe betreffend, fehlen gänzlich. Auf alten Skizzen von Karten geht die genaue Reihenfolgen nicht eindeutig hervor. Die Bebauung dieser Gegend fand erst später statt. Im Ostteil des Gebietes kam die Werstener Dorfstraße hinzu. Über die genaue Zeit gibt es auch keine eindeutigen Angaben, aber sie liegt zwischen den Jahren 1050 sowie 1063. Hier wird von einem "Werstine" gesprochen und das erste Mal wird dies in einer Stiftungsurkunde erwähnt. Die Urkunde "Frithericus" führt hier ein Werstine an. Auch in der Urkunde "Gatefridus DeErprothe" kommt ein "Werstyne" ins Gespräch und die Urkunde stammt aus dem Jahr 1150. Des Weiteren existiert eine Urkunde aus dem Jahr 1218, worin von einem "Warstein" die Rede ist. Es handelt sich hier um ein Heberegister aus Gerresheim. Im Jahre 1360 kam Wersten zum Amt Monheim, welches herzoglich war. Auch gibt es eine Aufstellung aus dem Jahr 1363, worin Landgerichte angeführt sind. Auch Himmelgeist wird in dieser Aufstellung angeführt. Es bestand ein Landgericht in Himmelgeist und es ist anzunehmen, dass dieses auch die Zuständigkeit für Wersten übernahm. Es gibt eine Urkunde aus dem Jahr 1368 vom Gericht, worin von einem Schöffen die Rede ist. Der genaue Wortlaut in dieser Urkunde lautet auf: "Wilh. de Wersteyn und Henr. dictum an der Aldenbrücken et ceteris scabinis in Homelgeist erscheinen …“. Im Jahre 1498 kam es zum Verkauf von Land, der mit "Auf`m Rott" erwähnt wird, welches sich in Wersten befindet. Auch im Jahre 1525 gibt es eine Erwähung über eine Verhandlung, worin der Fluss Brückerbach sowie dessen Verlauf verhandelt wurde.




Aus dem Jahre 1439 stammt eine Urkunde, worin eine Scheidlingsmühle erwähnt wird. Diese Verhandlung fand vor einem Schöffengericht statt und das "Landgericht zu Hymelgeist" wird darin erwähnt. Die Scheidlingsmühle wird auch in einer Urkunde angeführt, welche aus dem Jahr 1439 stammt. Es wird angenommen, das der Pächter wohl diesen Namen trug, der auch Besitzer der Mühle war. In einer Urkunde, die aus dem Jahr 1273 stammt, kommt ein Ropertus de Schadelich vor. Im Jahr 1893 gab es einen Brand, wobei die Mühle ein Opfer des Flammenmeers wurde. Die Mühle war aber nur noch soweit in Nutzung, als ein Lager bestand. Daraufhin kam es zur Errichtung eines Gasthofes auf dem Grundstück. Dieses Gasthaus gibt es inzwischen auch nicht mehr. Im Jahr 1588 kam es zu Kriegsszenarien, wo Philipp II. von Spanien sowie die Utrechter Union Beteiligte waren. Wersten fiel hier Plünderungen zum Opfer und auch in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges gab es sehr viele Plünderungen in Wersten. Damals gab es in ganz Deutschland überall zahreiche Plünderungen. zu diesem Zeitpunkt aber nur noch als Lager genutzt wurde. Auf dem Gelände wurde eine Gaststätte errichtet, die jedoch inzwischen ebenfalls nicht mehr vorhanden ist.


Bereits 1588, während der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Phillip II. von Spanien sowie der Utrechter Union, gab es Plünderungen. Auch in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges gab es in ganz Deutschland etliche Plünderungen. Die Plünderer waren in den Jahren 1622 die Spanier, 1633 waren es Landsknechte des Kaisers und 1634 folgten schwedische Plünderer. Wersten wurde in der Zeit von 1639 sowie 1642 auch von kaiserlichen Truppen besetzt. Die Soldaten quartierten sich im südlichen Düsseldorf ein. Zu den großen Höfen zählen das Barfesgut sowie das Oerschhofgut und auch das Gut Hohensand, wo sich auch Bezüge der Höfe in Urkunden finden lassen. Der Barfeshof befand sich in der Dorfstraße mit den Nummern 62 bis 66. Dieser hatte auch die Bezeichnung Berwitthof und lag am Fluss Düssel. Die Entstehungszeit des Hofes liegt wahrscheinlich im Zeitraum zwischen dem Jahr 1000 sowie 1100. Im Niederdeutschen bedeutete Barfes, das es sich um einen Bergfried handelte. Das Wort "witt" bezeichnete die Farbe Weiß. Die Historiker nehmen an, dass der Wortlaut daher einen "weißen Turm" bezeichnete und dem Hof den Namen gab. Auch soll Wersten seinen Namen von der Bedeutung Wehrturm oder Wehrstein haben, was etymologisch dann zu Wersten wurde. In der damaligen Zeit wurde ein Wehrturm nur von Personen gebaut, wenn diese Zehntberechtigt waren. So ist anzunehmen, dass es sich dabei um einen Hof handelte, der von einem Adeligen bewohnt wurde. Einige Zeit später wurde gleich daneben der Hof "An der Leut Hof" errichtet, der auch nachzuweisen ist. Daher wird angenommen, dass es später eine Aufteilung gab zwischen dem Herrenhof sowie dem Hof, der für das Gesinde gedacht war. Es gibt einen Eintrag im Kirchenbuch, welches aus den Jahren 1661 bis 1665 stammt. Dieses Kirchenbuch stammte aus Himmelgeist und auch der Oerschhof war ein großer, alter Hof. Dieser lag im Areal, wo auch der Lauf des Eselsbaches lag. Der Hof nannte auch weitläufige Ländereien sein Eigen und das Gebiet erstreckte sich bis zum Reisholzer Gebiet. Hierüber gibt es ein Schriftstück, welches in lateinischer Sprache geschrieben wurde.


Ein großer und alter Hof war der Oerschhof. Er lag im Bereich des Eselsbaches. Seine Ländereien erstreckten sich teilweise bis in das Reisholzer Gebiet. Der Hof wird in einer lateinisch verfassten alten Urkunde angeführt. Im Jahre 1218 hatte diesen Hof das Stift Gerresheim in Besitz. Ein Zehnt war dem Stift vom Pächter abzuführen. Es gibt einen Pachtbrief von der Äbtissin aus dem Jahr 1420. In diesem wird am 12. April 1420 der Hof als "uff de Uersel, vulge Ursch" erwähnt. Es existieren auch noch weitere Quellen für den Hof. So gibt es einen Nachweis, der aus dem Jahr 1577 stammt und hier eine Verpfändung erwähnt wird. Aus dem Jahr 1829 gibt es eine Quelle, die eine Freifrau von Bönningen erwähnt. Weitere schriftliche Nachweise stammen aus den Jahren 1914 sowie 1920. Dieses Gebiet schrumpfte aber immer mehr, denn es gab Landverkäufe. Die Eisenbahnstrecke Düsseldorf - Köln wurde errichtet und ab in etwa 1850 verkleinerte sich das Gebiet. Daher kam es letztlich zum Abriss, der auf den Anfang des 20. Jahrhunderts fällt.




Kultur sowie Sehenswertes

Als Sehenswürdigkeit kann man den Südpark bezeichnen, der nordwestlich von Wersten liegt. Im Jahr 1987 lag dieser auf dem Ausstellungsgelände, zusammen mit dem Volksgarten, welche die Bundesgartenschau bereicherten. Der Südpark befindet sich zum Teil im Stadtteil Wersten. Es besteht ein Landschaftspark, welcher um einen einstigen Baggersee errichtet wurde. Das dortige Cafe ist ein geeignetes Ziel für Familien, die kleine Kinder haben, denn dort ist auch ein Streichelzoo gelegen. Betreiber ist die Werkstatt für angepasste Arbeit. Hier gibt es auch einen Biogarten, welcher von der Volkshochschule verwaltet wird. Am Ostufer befindet sich das sogenannte "Düsseldörfchen". Es handelt sich hier um eine Wohngegend, welche ansehnlich gestaltet wurde, was die Architektur betrifft. Der Entstehungszeitraum ist der gleiche wie die Anlage des Landschaftsparkes. Wersten-West ist eine Neubausiedlung, die im Jahr 1980 gebaut wurde. Der Stil wurde in ähnlicher Weise gestaltet. Die Siedlung führt auch die Bezeichnung "Otto-Hahn-Siedlung". Sie liegt in der Nähe der Düsseldorfer Universität. Die Siedlung wurde nach Otto Hahn, dem populären Chemiker, benannt. Das Wohngebiet hat einen Hauch von Romantik und die Straßen tragen die Namen von berühmten Wissenschaftlern. Hier gibt es Straßennamen wie etwa Lise-Meitner-Straße, Mendelweg sowie auch Max-Born-Straße. In der Mitte der Siedlung befindet sich ein Teich, der eine Idylle ausstrahlt. Das Wohngebiet wurde in kreisförmiger Weise angeordnet. Bewohner, die hier leben, besitzen ein eigenes Hausufer. Hier ist auch ein griechisches Restaurant zu finden. Es kam eine Neubausiedlung hinzu, die im Jahre 2002 hier entstand. Diese Siedlung wurde in einem Backhausstil geschaffen, der jedoch nicht sehr gut bei den Bewohnern ankam.




Sportorganisationen

Der "SV Wersten 04 e.V." ist ein sehr bekannter Verein, der gleichzeitig auch als Erster seine Gründung hier fand. Damals wurde er noch "Turnverein Germania Wersten 04" genannt. Im Jahre 1912 kam eine Fußballeinheit hinzu. Es entstand ein eigener Fußballplatz, der sich auf dem Areal befand. In späterer Zeit wurde hier die "Weiße Schule" gebaut. Im Jahre 1920 kam es zu einer Verlegung des Fußballplatzes. Der neue Platz wurde sich auf einem Areal bei der Werstener Friedhofstraße. Dieses Areal war einst dafür gedacht, Lehm abzubauen, um Ziegel herzustellen. Im Jahr 1949 entstand eine Sportanlage, welche auch einen Kunstrasenplatz ihr Eigen nennt. Daneben gibt es noch einen Ascheplatz sowie auch Hartgummiplätze. Im Verein wird sowohl Fußball wie auch Handball angeboten.


Katholische Kirchen

Die Kirche St. Maria Rosenkranz: Wersten war ein Teil der Pfarrgemeinde St. Nikolaus, welche in Himmelgeist liegt. Am 1. Januar 1884 wurde ein Kirchenbauverein organisiert und dieser kaufte auch ein Grundstück im Stadtteil. Das Areal wurde im Jahr 1891 erworben. Im Jahr 1891 gab es eine Notkirche und diese befand sich in einer einstigen Kesselschmiede. Diese wurde gekauft und im Jahr 1893 eingeweiht. Im Jahre 1899 folgte ein Antrag, um eine eigene Pfarre zu errichten. Wersten wurde am 22. März 1901 zur Pfarrei erhoben. Die Kirche St. Maria Rosenkranz wurde in den Jahren 1907 bis 1910 gebaut. Sie wurde im neoromanischem Stil gebaut und ihr Architekt war Wilhelm Sültenfuß.


Die Kirche St. Maria in den Benden: Im Jahre 1953 wurde die Pfarre St. Maria Rosenkranz in vier Bereiche aufgeteilt. Der Beschluss kam vom Erzbistum Köln und eine neue Pfarre entstand. Diese wurde "In den Benden" errichtet und im Jahr 1955 kam es zu Plänen zu einer neuen Kirche. Diese sollte am Dechenweg liegen und das Einweihungsjahr war letztendlich das Jahr 1959 im Monat September.


Die Kirche Franz-von-Sales-Kirche: Bei der Kirche handelt es sich um eine Filialkirche, welche zur Pfarrei St. Maria Rosenkranz gehört. In den Jahren 1969 bis 1971 wurde sie errichtet. Der Architekt der Kirche war Hans Schwippert und der Zweck war hauptsächlich als Schulkirche gedacht. Denn in der näheren sind einige Schulen gelegen.


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