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Hamm


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Willkommen in Kappes Hamm!

Die Bewohner in Düsseldorf nennen den Stadtteil "Kappes-Hamm" und dies nicht in verächtlichem Sinne. Der Name kommt daher, weil in früheren Zeiten die "Kappesbuure", die hier lebten, Gemüse in den Auen anbauten. Die Auen waren sehr fruchtbar und brachten reiche Ernten im Rheinbogen. Diese "Kappesbuure" verkauften ihre Erträge an Gemüse den Bewohnern von Düsseldorf. Daher rührt der Name "Kappes-Hamm" und die Einwohner Düsseldorfs nennen den Stadtteil noch immer so, an Erinnerung dessen. Im Zentrum von Hamm besteht noch immer eine Art dörfliche Atmosphäre. Es hat ein wenig den einstigen Charakter eines Rheindorfes, welches direkt am Fluss lag. Daher werden die Traditionen in Hamm auch sehr gepflegt und hoch gehalten. Der Stadtteil Hamm tritt erstmals im 8. Jahrhundert in einer Urkunde in Erscheinung. Städter, die dem Stress der anderen Stadtteile entfliehen wollen, zieht es gerne nach Hamm. Die Idylle ist für die Nerven eine erfrischende Abwechslung. So kommen andere Düsseldorfer gerne hier her, um sich ein wenig zu erholen. Sei es mit einem Spaziergang durch den Ort oder auch am Rheinfluss. Der Stadtteil ist eher dünner besiedelt und so ziehen auch viele Menschen gerne hier her, um die Ruhe zu genießen und dennoch in der Stadt zu leben.


Die Fakten

Hamm ist ein Stadtteil von Düsseldorf und hat eine Fläche von 4,05 km² und in etwa 4.080 Einwohner. Seine Eingemeindung nach Düsseldorf fand im Jahre 1394 statt und Hamm ist dem Stadtbezirk 3 zugehörig. Seinen Namen hat der Stadtteil vom Lateinischen, dem Wort Hamus. Hamus bedeutet auf Deutsch "Haken" und sollte den Rheinbogen- oder haken verdeutlichen. Denn der Stadtteil ist im Rheinbogen gelegen, der sich wie ein Haken oder Bogen ausmacht. Die Einwohnerzahl in Hamm ist eher gering und so zählt Hamm auch zu den kleinsten Statteilen der Stadt. Da es auch die Stadt Hamm gibt, benutzen die Einheimischen gerne als Namen "Kappes-Hamm" für ihr Viertel. Kappes bedeutet Kohl oder Kohlkopf und ist Düsseldorfer Platt Dialekt.




Lage des Viertels

Hamm ist sehr ländlich gelegen, nichtsdestotrotz bildet der Medienhafen die nächste Grenze zum Viertel. Des Weiteren bilden Unterbilk sowie Bilk die Grenzen zu Hamm. Die Altstadt von Düsseldorf ist mit dem Rad nicht mal zehn Minuten entfernt und auch die City ist schnell zu erreichen. Zum Rheinufertunnel besteht eine direkte Verkehrsanbindung. Und die Fahrt zum Flughafen von Düsseldorf beträgt nur in etwa 20 Minuten. Die Heinrich-Heine-Universität kann in zehn Minuten erreicht werden. Die Linien 706 sowie 709 sind mit der Straßenbahnanbindung vertreten und die Linien S8, S28 sowie S11 bilden je einen S-Bahn-Haltepunkt. Die Buslinie 723 ist seit dem Jahr 2016 auch im Stadtteil vertreten.


Geschichtliches

Im Jahr 1218 fand der Name Hamm zum ersten Mal Erwähnung in einer Urkunde. Aber von Hamm wurde auch bereits in den Jahren 793 sowie 875 berichtet. Die Höfe Hamm werden am 23. Juni 1347 in einer Urkunde angeführt und bilden somit die ältesten historischen Quellen für Hamm. Das Schriftstück aus dem Mittelalter, das in Latein geschrieben wurde, ist im Hauptarchiv der Stadt zu bewundern. Der Stadtteil verfügt über eine Geschichte von über 600 Jahren. In dieser Zeit wurden insgesamt acht Hochwasser verzeichnet, zum Teil sehr schwere. Herzog Wilhelm I. nahm die Eingemeindung von Hamm im Jahr 1394 vor. Alle Einwohner des Ortes erhielten "Freiheiten der Stadt". Die "St. Sebastianus Schützenbruderschaft" in Hamm zählt zu den ältesten Schützenbruderschaften der Stadt. Im Jahr 1644 fielen Truppen aus Brandenburg ein und in Hamm zog auch der Dreißigjährige Krieg ein. Die katholische Kirche St. Blasius wurde im Jahr 1911 neu gebaut und ist prägend für den Stadtteil. Es gibt auch zwei Kapellen im Stadtteil und diese weisen ein noch höheres Alter auf als die Kirche. Im Jahre 1709 wurde mit dem Bau zu einer Kapelle begonnen, der Rochuskapelle. Die Kreuzkapelle wurde von Graf Philipp Wilhelm beauftragt. Er stiftete die Kapelle zur Geburt seines Sohnes, des Prinzen Jan Wilhelm. Die Kapelle wurde in den Jahren 1658 bis 1660 aufgebaut. Heute dient sie der orthodoxen Gemeinde in der Stadt. Im Jahre 1453 wurde in einer Urkunde die Rheinfähre erwähnt. Sie verkehrte zwischen dem Ort Hamm sowie Neuss. Auf die andere Rheinseite kommt man in heutiger Zeit über die Josef-Kardinal-Frings-Brücke. Auch über die Hammer Eisenbahnbrücke gelangt man auf die andere Flußseite. Der Förderverein Düsseldorf-Hamm e.V. besteht seit dem Jahr 1992. Er setzt sich für die Bürger von Hamm ein.


Schule und Kindergarten in Hamm

Im Jahre 1824 fand die Einweihung der ersten Schule im Ort statt. Die Bevölkerung stieg um die Jahrhundertwende rasant an. Daher wurde der Entschluß gefasst, eine größere Schule zu errichten. Die Schule wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, danach aber wieder restauriert. Sie wurde einst im Stile der wilhelminischen Architektur erbaut. Der katholische Kindergarten in Hamm wurde in den 1960er Jahren eröffnet.


Wirtschaft Hamms

Die "Kappesbuure", auf Hochdeutsch Kohlbauern genannt, pflanzten in den fruchtbaren Auen Gemüse an. Sie bauten vorwiegend Kohl und andere Gemüsesorten an, die sie dann in der Stadt verkauften. Der Spargel in Hamm erlangte bis über die Stadtmauern hinaus Berühmtheit. Heute werden hauptsächlich Blumen landwirtschaftlich genutzt. Die Landwirtschaft in Hamm ist heute jedoch rückläufig. Im Stadtteil existieren drei Hotels sowie mehrere Gasthäuser. Daneben gibt es noch einige Dienstleistungsunternehmen in Hamm.


St. Blasius-Kirche in Hamm

St. Blasius ist eine katholische Kirche im Stadtteil. Der Architekt Josef Kleesattel gestaltete die Kirche zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die St. Blasius Kirche wurde auf den Fundamenten einer anderen Kirche aufgebaut, die aus dem 19. Jahrhundert stammte. Der Baustil der St. Blasius Kirche ist neuromanisch und sie besitzt eine dreischiffige Basilika. Die Basilika hat einen spätromanischen Baustil.


Geschichtliche Daten

In etwa um das Jahr 1200 wurde in Hamm eine erste Kirche gebaut. Diese war romanischen Baustils und Adolph von Vagedes lieferte im Jahre 1829 die Entwürfe zu einer neuen Kirche. Diese wurde in den Jahren 1824 bis 1825 errichtet und ihr Erbauer war Anton Walger. Die Kirche war klassizistischen Baustils und dreischiffig. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde eine größere Kirche benötigt. So wurde in den Jahren von 1909 bis 1911 die heute bestehende Kirche gebaut. Der Zweite Weltkrieg setzte der Kirche arg zu und die Architekten A. und W. Dickmann gestalteten sie wieder neu. Im Jahr 1947 wurden wieder die ersten Gottesdienste gehalten. Die Renovierung des zerstörten Turms ging später vonstatten. Im Jahr 1974 wurde unter dem Architekten Dölken eine umfassende Restauration eingeleitet und 1981 wurde diese beendet. Romanus Seifert & Sohn ist der Erbauer der Orgel in der Kirche, die 1955 gebaut wurde. Die Orgel hat 34 Register mit einem Pedal sowie drei Manualen.


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