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Oberkassel


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Die größte Kirmes am Rhein?!

Dieser Stadtteil fällt durch ein schönes Ambiente auf. Oberkassel liegt linksrheinisch und gehört zum Stadtbezirk 4. Im Zweiten Weltkrieg trug Oberkassel kaum Schäden davon. Am Beginn des 20. Jahrhunderts wurden hier Häuser im Jugendstil errichtet. Diese Jugendstilfassaden blieben weitgehendst erhalten. 1902 fand in Oberkassel eine Kunstausstellung statt und zahlreiche Künstler nahmen daran teil. Dadurch siedelten sich danach etliche Künstler in Oberkassel an. Sie ließen Ein- und Mehrfamilienhäuser bauen und die Bauten stehen heute unter Denkmalschutz. Besonders am Barbarossa- sowie Luegplatz sind sehr schöne Häuser zu finden. Ab 1909 dehnte sich Düsseldorf linksrheinisch aus. Eine Privatinitiative unternahm Vorbereitungen zum Bau der ersten Straßenbrücke am Niederrhein. Es wurden auch moderne Straßenbahnlinien gebaut. Die Luegallee ist die Haupteinkaufsstraße in Oberkassel, wo alles zu finden ist. Daneben gibt es hier Boutiquen, Dekorationsläden und Delikatessengeschäfte. Am einstigen Areal des Güterbahnhofes Oberkassel entstand ein neues Stadtquartier, welches zentral gelegen ist. Die Menschen in Düsseldorf können sich bei den großen Rheinwiesen bestens erholen.


Oberkassel liegt seit 1904 linksrheinisch und der Stadtbezirk 4 wird oft im Gesamten als Oberkassel bezeichnet, was nicht richtig ist. Es existieren zwei Brücken, die Oberkassel mit dem rechtsrheinischen Düsseldorf verbindet. Über die Oberkasseler Brücke kommt man in die Altstadt sowie die Stadtmitte. Nach Unterbilk sowie Friedrichstadt gelangt man über die Rheinkniebrücke.


Beschreibung des Stadtteils

Oberkassel ist eine Art Halbinsel, bedingt durch das Rheinknie, ein Rheinbogen. Der Stadtteil besitzt eine doppelte Ringstraße und die Baustruktur folgt dem Rheinknieverlauf. Dem Stadtteil vorgelagert sind die Rheinwiesen, die viel Erholung bieten. Oberkassel weist eine dichte Besiedelung auf und die Luegallee ist die Hauptachse des Stadtteils. Dadurch gibt es eine südliche sowie eine nördliche Gliederung. Es existieren Radialstraßen, die den Verkehr umlenken. Im Stadtteil herrscht eine Blockrandbebauung vor. Im Zweiten Weltkrieg blieb Oberkassel weitgehend von schweren Schäden verschont. Es befinden sich Altbauwohnungen in Oberkassel, die heiß begehrt sind. Die Infrastruktur in Oberkassel ist insgesamt sehr gut. Die am Rhein liegenden Wohnungen sind die teuersten der Stadt. Auch in Oberkassel gibt es einen erheblichen Anteil an Japanern, wie auch in Niederkassel. Die internationale Nachfrage ließ die Mietpreise daher in die Höhe schnellen. Das Durchschnittseinkommen pro Jahr liegt in Oberkassel bei 76.902 Euro. An der Luegalle befinden sich exklusive Geschäfte und ein reichhaltiges gastronomisches Angebot.


Geschichtliches

Es gibt ein Gräberfeld aus dem Frühmittelalter, das sich nicht weit vom historischen Ortskern von Oberkassel befindet. 1929 kam es zur Freilegung von 14 Gräbern und die Ausgrabungsstücke sind im Düsseldorfer Stadtmuseum zu bewundern. Die erste urkundliche Erwähnung fand 1218 statt. Im 9. Jahrhundert war Oberkassel Bestandteil der Landgemeinde Heerdt. Der Ort orientierte sich allerdings eher linksrheinisch, da es politisch zu Kurköln gehörte. Johann Wilhelm von der Pflaz, bekannt als Jan Wellem, errichtete 1689 Fort Düsselburg. Es sollte als Schutz für die Stadt Düsseldorf dienen. Mit einer Gierponte war Fort Düsselburg mit der Stadt verbunden. Ein Teil Frankreichs war Oberkassel in den Jahren 1794 bis 1815. 1816 kam Heerdt zum Landkreis Neuß dazu und 1839 wurde die Pontonbrücke gebaut. Dies war die erste feste Verbindung von Düsseldorf nach Oberkassel. Der Anschluss an die Bahnstrecke Aachen - Düsseldorf erfolgte im Jahr 1854. Für den Personenverkehr hieß der letzte Stop "Belsenplatz". Der Güterverkehr konnte bis zur Pontonbrücke befördert werden, dort fand dann der Weitertransport statt. 1861 wurde die "Rheinische Porzellanmanufaktur Oberkassel" gegründet, unweit des Bahnhofes. Die Firma schloss 1890 ihre Pforten. 1895 kam es zur Bildung eines Konsortiums und Heinrich Lueg, August Bagel "der Jüngere", Friedrich Vohwinkel sowie Franz Haniel junior waren die Teilnehmer. Es sollte eine feste Rheinbrücke gebaut werden, die von Düsseldorf nach Krefeld führen sollte. Auch ein Grundstück sollte in Oberkassel angekauft werden und der Bebauung dienen. Der Preis lag beim Kauf bei 30 Pfenning je m² und stieg auf 30 Mark je m², nachdem die Brücke fertig war. Im Jahr 1898 wurde die Oberkasseler Brücke fertiggestellt. Die erste elektrische Schnellbahn in ganz Europa nahm so ihren Lauf über die Brücke bis nach Krefeld. Die Maut betrug einen Groschen je Fahrtrichtung.


Durch die Rheinische Bahngesellschaft wurde ein neuer Deich gebaut. Ab dem Jahr 1906 entwickelte sich eine rege Bautätigkeit in Oberkassel, die bis 1914 andauerte. Oskar Rosendahl war ein bedeutender Architekt in dieser Zeit. So kreierte er die Reihenhäuser in der Siegfriedstraße 5 - 23. Auch die Geschäftshäuser in der Dominikanerstraße errichtete er. So entstanden pro Jahr hundert neue Bauten. Dies ließ die Einwohnerzahl auf bis zu 11.400 im Jahr 1907 steigen.


Sehenswürdigkeiten

Die Katholische St.-Antonius-Kirche wurde zwischen 1909 und 1910 erbaut. Josef Kleesattel war der Architekt und der Stil ist neoromanisch. Die Ausstattung stammt von Gottfried Böhm. Oder die Evangelische Auferstehungskirche wurde zwischen 1913 und 1914 erbaut. Der Architekt war Julius Stobbe sowie Rudolf Wilhelm Verheyen. Die Kirche wurde im Jugendstil erbaut. Der älteste Bau in Oberkassel ist das Heiligenhäuschen. Der Heimatverein Oberkassel sorgt sich um das Häuschen. Seit 1985 gibt es eine Patenschaft durch den Heimatverein. Videokunst ist in einem Museum zu bewundern, wo man auch die Julia-Stoschek-Sammlung ansehen kann. Im Museum gibt es Ausstellungen. Das Museum gibt es seit 2007 und befindet sich in Privatbesitz.


Regelmäßige Veranstaltungen

Ein sehr großes Volksfest in Deutschland ist die "Größte Kirmes am Rhein". Sie findet einmal jährlich statt und zwar in der dritten Juliwoche. Die Kirmes wird zu Ehren des Stadtpatrons Apollinaris von Ravenna abgehalten. Das Fest findet auf den Rheinwiesen Oberkassels statt. Es dauert zehn Tage und etwa vier Millionen Besucher sind dann hier in Oberkassel zu Gast.








Tourismus und Freizeit

Im Jahr 2006 wurde eine Jugendherberge in Düsseldorf errichtet. Die neue Herberge ist an der Rheinkniebrücke zu finden. Die Rheinwiesen: Die Wiesen sind großflächig und besitzen viele Deiche. Es ist ein ausgezeichneter Raum zur Erholung und bietet Radfahrern, Joggern, Spaziergängern und Sportlern optimale Erholungsbedingungen in der Stadt. Auch Drachenbegeisterte sind hier oft zu finden, denn die Windverhältnisse sind sehr gut. Der Rheinverlauf bietet die nötige Frischluftschneise durch Düsseldorf, die sehr gut zum "Drachen steigen" geeignet ist.


Bildung in Oberkassel

Zwei Grundschulen, ein Gymnasium und eine Japanische Internationale Schule sorgen für die Ausbildung der Schüler. In Niederkassel liegt ebenfalls ein Gymnasium, eine Realschule und die katholische Grundschule. In Oberkassel befindet sich eine Stadtbibliothek. Es ist die einzige, die linksrheinisch liegt.


Infrastruktur im Stadtteil

An der Quirinstraße 49 befindet sich die Feuer- und Rettungswache 2. Die Polizei ist gleich neben der St.-Antonius-Kirche zu finden.


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