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Unterrath


Zeitwohnen Düsseldorf stellt vor: Unterrath

Wohnen wie der ehemalige König.

Auch der Stadtteil Unterrath gehört zur damaligen Honschaft Rath. Dieser Fakt trägt oft zur Verwirrungen bei. Aber in der Stadtentwicklung kam es zu einer Unterscheidung. Im Jahr 1891 sollte der Ort Rath einen Bahnhof bekommen. Aber es existierte schon ein Bahnhof namens Rath, der sich in Oberrath befand. Zur besseren Differenzierung wurde der neue Bahnhof mit dem Namen Unterrath benannt. Eigentlich handelte es sich jedoch um einen alten Stadtteil. Diese Verwirrung wird demnach der Eisenbahn in Rechnung gestellt, sozusagen. 1909 wurde jedoch alles wieder zusammen gelegt. Rath wurde mit Unterraht sowie Lichtenbroich in die Stadt Düsseldorf eingemeindet, was auf eigenen Wunsch erfolgte. Von Unterrath kommt man leicht zum Flughafen in Düsseldorf. Östlich liegt die A 52 und nördlich befindet sich die A 44, die großteils in einem Tunnel verläuft. Die Verkehrsadern sind hoch, aber in Unterrath leben die Einwohner dennoch relativ ruhig. Reihen- sowie Doppelhäuser sind hier zu finden und auch Einfamilienhäuser gibt es. Die Einfamilienhäuser sind jedoch älteren Modells. In Unterrath ist dennoch nichts zugebaut, sondern es gibt viele Grünflächen. Unterrath ist kein Stadtteil, wo eine jüngere Klientel vorherrscht. Aber die Bewohner Unterraths bauen auf Fitness. Es gibt hier ein Hallenbad sowie fünf Sportplätze sowie eine Turnhalle. Die britischen Streitkräfte befinden sich hier seit 2003. Der Nordwesten des Stadtteils steht im Konstrast zum rest des Viertels. Der Business-Park liegt gleich neben dem Flughafen Düsseldorfs.


Unterrath hat in etwa 20.930 Einwohner und der Stadtteil liegt nördlich von Düsseldorf. Es liegt im inneren Zirkel von Düsseldorf.


Geographisches

Unterrath befindet sich im Rheinland oder aber auch im Bergischen Land. Die weiteren Stadtteile, die an Unterrath grenzen sind: Lohausen, Stockum, Derendorf, Mörsenbroich, Rath, Lichtenbroich. Die Straßen Flughafenstraße, Lichtenbroicher Weg, Theodorstraße, Kieshecker Weg, Höxterweg, A 52 / B 1, An der Piwipp, Deikerstraße, Thewissenweg sowie Am roten Haus bilden die umliegenden Grenzen. Der Kittelbach fließt im Norden durch Unterrath, welcher einen Arm der nördlichen Düssel bildet.


Stadtteilbeschreibung von Unterrath

Unterrath befindet sich im Wandel und es war bis dato ein Wohnstadtteil. Die ältere Bevölkerung überwiegte hier und Unterrath orientiert sich gerade neu. Es gibt zahlreiche Reihen- sowie Doppelhäuser und auch Einfamilienhäuser sind nicht rar. Bei den Einfamilienhäusern herrscht eine ältere Bausubstanz vor. Daneben finden sich viele Grünflächen, was Unterrath ein hübsches Erscheinungsbild gibt. In Luftaufnahmen sind diese auch deutlich zu sehen. Im Durchschnitt sind die Einwohner hier 45 Jahre und 5 Monate. Dies liegt mit 2 Jahren sowie 3 Monaten über dem Stadtdurchschnitt, was das Alter angeht. In Prozenten liegt der Ausländeranteil bei 10,58 %. Er ist hiermit ein wenig geringer als im Rest Düsseldorfs.




Geschichte

Urgeschichte und Antike: Es gibt Funde, die etwa 14.000 Jahre alt sind, was die Fauna und Flora betrifft. Düsseldorf besitzt 5.000 Jahre Kulturgeschichte im Norden, auf die man mit Stolz schauen kann. Auch frühe Ansiedelungen gibt es von der Eiszeit. Die Kelten herrschten hier vor Tausenden von Jahren vor. Der Rhein prägte diese Landschaft in vorgeschichtlicher Zeit. Es herrschten Wald sowie eine Bruchlandschaftt vor. Die Bruchlandschaft bedingten die Mäandrieren vom Rhein. Das heutige Bett im Osten lag beim Aaper Wald.


Zeit des Mittelalters: Eine erste Erwähnung in einer Urkunde fand 1072 statt. Hierin wird von Rath gesprochen und dem einstigen Reichsministerialen Guntram wurde ein Lehen übertragen. Die ehemalig "villa Rothe" war ein Eigentum des Königs Heinrich IV, ein Salier. Dem Stift Kaiserswerth wurde die "villa Rothe" zugewiesen. Seit dem Jahr 910 befand sich Unterrath in der ehemaligen Honschaft Rath. Die Honschaft lag in der Grafschaft von Konrad, welche sich im Ostfrankenfreich befand. Ludwig das Kind war der letzte Karolinger König. Hier gibt es eine Schenkung aus dem Jahre 904. Darin liest man vom "duas hobas regales" zu Mettmann. Rath war der "zweite Königshof". Der Fronhof Rath wurde viel eher gebaut, nämlich bei der zweiten Fränkischen Landnahme. Karl der Große übernahm den Fronhof. Die Siedlung wurde im Frankenreich zur Verteidigung in Austrasien genutzt. Sie lag in einem Waldgebiet und die Sachsen befanden sich jenseits vom Aaper Wald. Diese Siedlung war der Ursprung vom heutigen Unterrath. Der Königssitz sowie der nahe liegende Wald waren in Reichsbesitz. Und dieser war vom Verkauf ausgenommen. Mit "Rothe", welches sich heute Rath nennt, war eine Rodung gemeint. Es kam wohl zu einer massiven Rodungsperiode, die ungefähr 500 bis 800 Jahre dauerte. So entstanden rund um den Königshof im Mittelalter Motten. Die Rittersitze wurden in späterer Zeit zu Bauernhöfen umgestaltet, wo Gutspächter wohnten. Auch freie Höfe wurden errichten, so zum Beispiel die "Alte Burg" sowie der "Ickter Hof". Im Jahr 1248 bekam der Graf von Berg den Hof "Rode" als Pfandlehen vom König Wilhelm. Somit kam es zur Regentschaft der bergischen Grafen sowie Herzöge. Der oberste Haupthof war Rath und er lag diesseits der Wupper. Das Amt Angermund übernahm in späterer Folge die Verwaltung. Es gibt ein Heberegister aus 1620, worin die Naturalabgabe von Grevenhühner erwähnt wird. Es lagen 28 Häuser in der "Hondtschaft Rade".


Geschichtliche Neuzeit

Unter König Heinrich VII. wurde eine Kapelle in Rath gebaut, welche 1224 eingeweiht wurde. Die Kirche St. Walburgis wurde vernichtet und das Gebiet gehörte zuvor zur Kirche. Im Jahr 1673 wurde die Kapelle von einer kleineren Kirche abgelöst. 1694 kam es zur Errichtung der "Muttergottes in der Not". An der Kürtenstraße / Lichtenbroicher Weg kam es zum Bau einer Schule. Sie war bis zum Jahr 1856 die einzige Schule für die Gemeinde.


Denkmäler im Stadtteil

Der Bildhauer Karl-Heinz Klein erschuf zahlreiche Objekte, welche mit dem Bürgerverein Unterrath-Lichtenbroich zustande kamen. Die Objekte stellen die historische Geschichte des Stadtteils dar. Der Folklorebrunnen wurde im Jahr 1964 eingeweiht, welcher sich bei der Kirche St. Maria unter dem Kreuze befindet. Es gibt vier Bronzetafeln, die sich um eine Säule drappieren. Die Säule ist aus Flossenbürger Granit gestaltet und die Bronzetafeln zeigen Reliefdarstellungen. Es gibt auch 100 Figuren, wobei die Darstellungen "Hahnenköpper" sowie "Schinkenklopfer" hervorstechen. Ein Denkmal erinnert an die Kartause Hain, welches im Jahr 1994 gebaut wurde. Es steht im Landschaftspark Kittelbach und die Kartause war ein Schweigeorden. Sie wurde 1964 abgebrochen und die Mönche bewirkten beinahe 100 Jahre viel Gutes für die Unterrather. Die Mönche hatten weiße Kutten an und sie waren den Unterrathern wohlbekannt. Die Darstellung inkludiert auch eine Platte, wo man das Kloster in Modellform sehen kann. Es ist auch eine 2,20 m hohe Statue zu sehen, die einen Kartäuser-Mönch abbildet. Auch eine Bronzeplakette ist zu sehen und sie bildet den Kartäuser-Bezug ab. Es sind Mönche zu sehen, welche Äpfel an Kinder überreichen. Die Wehrhofanlage "Königshof Rath" stammt aus dem Mittelalter und ein Bronzerelief soll daran erinnern. Es befindet sich im Innenhof einer Wohnanlage.


Es existiert auch eine Erinnerungsstätte für den Pfarrer Becker. Diese befindet sich auf dem Heinefeldplatz und 1934 wurde ein Rektorat wurde gegründet. Dieses war von St. Bruno abhängig und wurde "Golzheimer Heide" genannt. Die Heide war größer und lag zwischen Thewissenweg, Eckenstraße, Kalkumer Straße sowie der Deikerstraße. Sie befand sich im Stadtteil Unterrath und bildete eine Sandfläche. Obdachlose Familien siedelten sich am Südrand an. Sie siedelten hier in den zwanziger Jahren und zogen in Baracken sowie Munitionslager ein, welche noch standen. Die Baracken wurden in der Zeit der Franzosen und Belgier von 1921 bis 1925 hier gebaut. Die hygienischen Bedingungen waren nicht ausreichend und die Armut dieser Menschen war sehr groß. Die Siedlung in Düsseldorf war weit und breit bekannt und wurde "wilde Siedlung Heinefeld" genannt. Es kam zu einem Bevölkerungsanstieg "Op de Held". Der Kaplan Matthias Becker war der erste Rektor. Es gibt eine Gedenkstätte, welche an die tatkräftige Hilfe durch Becker erinnern soll. Die Obdachlosen waren Aussenseiter und zahlreiche Sinti gehörten dazu. Die Nationalsozialisten belegten ihn mit Predigtverbot und 1940 verhaftete ihn die Gestapo und infolge wurde er verbannt.


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